Die Akademie ab 2016

Das Bild zeigt Ulrich Lilie bei seiner Festrede im Festsaal.
Präsident Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie hält die Festrede am Neujahrsempfang 2016 (© Claudia Mocek)

2016  

  • 10.01.: „Aufnahme von Flüchtlingen ist eine Investition in die Zukunft. “Der Präsident der Diakonie Deutschland, Ulrich Lilie, fordert beim Neujahrsempfang eine europäische Flüchtlingspolitik, die sich am Menschenrecht auf Asyl orientiert.
  • 22.01.: Verschiebebahnhof Europa: „Dublin ist der Verschiebebahnhof Europas“, sagt Dr. Ines Welge vom Flüchtlingsrat Hessen und der Flüchtlingsberatung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Auf der Tagung „Flüchtlinge professionell begleiten“ gab sie einen fundierten Überblick über die EU-Zuständigkeitsverordnung Dublin III und deren problematischen Einsatz in der Praxis.
  • 27.04.: Elektromobilität in der Akademie - nicht nur in der Theorie: Seit April nutzt die Evangelische Akademie Bad Boll ein Elektroauto als Dienstwagen. Der Renault Zoe hat eine Batteriekapazität von 23,3 kWh, eine Maximalleistung von 65 kW und eine Reichweite von 150 Kilometern. Das Fahrzeug wird hauptsächlich von der Materialwirtschaft und dem Hausservice für Fahrten in der Region genutzt. 
  • 04.05.: "Wir dürfen die Geschichte nicht vergessen, sagte der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, auf der Tagung "Juristisches Vergessen? Der NS-Mord an Sinti und Roma": „Der alltägliche Antiziganismus schlägt in Gewalt um.“
  • 11.05.: „Theologische Analphabeten, die nach der eigenen Identität suchen.“ Auf der Tagung „Junge Muslime zwischen Extremismus und Dialog“ beleuchtet Claudia Dantschke das Phänomen des Salafismus und des „Pop-Jihad“.
  • 03.06.: 60 Von Tesla bis Twike: 60 Besucher kommen zum Zweiten Boller Elektromobilitätstag in die Akademie.
  • 04.06.: "Bin ich meines eigenen Glückes Schmiedin? Oder ist Glück nur Zufall? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Glück und Verantwortung?" Über diese und andere Fragen haben rund 90 Teilnehmerinnen beim Ersten Bad Boller Frauenmahl im Symposion diskutiert.
  • 16.06.: Effi Briest, Hermann Hesse und die Blumhardts in Bad Boll: Die Überarbeitete Neuauflage von Albrecht Esches Bestseller „Reich Gottes in Bad Boll“ erscheint.
  • 04.07: "Menschenrechte müssen für Israelis und Palästinenser ohne Einschränkungen gelten", fordern die Teilnehmenden der Tagung "Ist Frieden möglich? Zur Situation der Menschenrechte in Nahost".
  • 01.09.: Mit Charlotte Fiedler, Dr. Albert Decker, Prof. Dr. theol. Georg Lämmlin und Albrecht Knoch ergänzen zwei vier Studienleiter das Akademieteam.
  • 23.09.: Regional, saisonal, bio und fair: Das neue Akademie-Kochbuch "Küchle, Curry und Carpaccio" mir rund 80 Rezepten ist im Silberburg-Verlag erschienen.

  • 30.09.: Der Leiter des Stuttgarter treffpunkt 50plus wird in den Ruhestand verabschiedet. Karlheinz Bartel verlässt nach neun Jahren die Einrichtung für Bildungs- und Kulturarbeit mit älteren Menschen in Stuttgart.
  • 01.10.: Thomas Reusch-Frey wird neuer Leiter des treffpunkt 50plus in Stuttgart. 
  • 31.10: Nach über 25 Jahren verlässt Studienleiter Dr. Thilo Fitzner die Akademie und den Arbeitsbereich "Bildung und Erziehung".
  • 01.09.: Charlotte Fiedler hat ihre Stelle als Studienleiterin im Stuttgarter treffpunkt 50plus angetreten.
  • 01.10: Judith Krauß hat ihre Tätigkeit als Studienleiterin mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeit (50 %) begonnen, Dr. rer. pol. Albert Decker ergänzt das Team der Akademie für Führung und Verantwortung als Studienleiter im Rahmen einer halben Stelle. 
  • 01.11.: Prof. Dr. Andres Musacchio beginnt seine Tätigkeit als Studienleiter mit Schwerpunkt Ökonomie und   Sozialpolitik im Bereich Wirtschaft, Globalisierung und Nachhaltigkeit.
  • 31.12.: Studienleiterin Marielisa von Thadden verabschiedet sich nach 17 Jahren Akademiearbeit in den Ruhestand.

2017

  • 01.01.: Als Nachfolgerin von Marielisa von Thadden hatTanja Urban als Studienleiterin an der Evangelischen Akademie Bad Boll begonnen. Sie ist für die Bereiche gesellschaftspolitische Jugendbildung und Bildungspolitik zuständig.
  • 08.01.: Die Präsidentin des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Prof. Dr. Christina Aus der Au, gibt beim Neujahrsempfang Impulse aus der Reformation für eine Welt von morgen.
  • 15.01.: Bundeskanzler a. D. Gerhard Schröder und Ministerpräsident Winfried Kretschmann würdigen Erhard Eppler auf der Tagung zu dessen 90. Geburtstag als führenden Intellektuellen des Landes.
  • 23.01.: Die Evangelische Akademie Bad Boll und ihr Förderkreis haben zum ersten Mal einen eigenen Akademiepreis ausgeschrieben. Die Auszeichnung steht unter dem Motto „Werte leben – Zukunft gestalten“ und ist mit 3.000 Euro dotiert. 
  • 17.02.: Vielfältig und komplex – Mobilität im ländlichen Raum beleuchtet: Angereist mit E-Mobil, Bus, Bahn, Auto oder Fahrrad zur Tagung "Vielfältig, flexibel und selbstorganisiert – Mobilität im ländlichen Raum und die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)“ haben sich Teilnehmende und Referierende über zukunftsfähige Mobilität in ländlich geprägten Räumen ausgetauscht.
  • 28.03.:  Die AfD und ihre Programmatik ist „mit christlichen Wertvorstellungen nicht vereinbar“. Das sagte der Stadtdekan der Katholischen Kirche in Stuttgart, Msgr. Dr. Christian Hermes, bei der Tagung „Kirche und Rechtspopulismus“. Nach einer Einschätzung des Phänomens aus Sicht von Juristen, Soziologen und Politikwissenschaftlern folgten politische und theologische Stellungnahmen und Diskussionen.
  • 05.05.: Welches Bild vom Islam hatte Martin Luther vor 500 Jahren und welche Folgen hat dies bis heute? Diese Fragen hat die Tagung „Luthers Blick auf den Islam“ gestellt. Bei seiner Eröffnungsrede räumte der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Johannes Ehmann gleich mit einigen Missverständnissen auf und forderte dazu auf, Luthers Einschätzung des Koran als „schändliches Buch“ im historischen Kontext neu zu bewerten: „Luther war nie ein Türkenfeind.“
  • 12.05.:  „Migration ist wichtig für die Entwicklung“, sagte die Referentin für Migration von Brot für die Welt, Sophia Wirsching auf der Tagung „Migration aus historisch-wirtschaftlicher Perspektive“. Wirsching: „Sie eröffnet neue Handlungshorizonte, fördert Dialog und Austausch. Migration ist eine Strategie für bessere Lebensbedingungen und zur Verwirklichung persönlicher Ziele und Hoffnungen.“

  

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