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Zeichnung und Installation

Cristina Ohlmer

Ausstellung vom 29. Januar bis 17. April 2012 

 

 

Flüchtige Begegnungen, kurze Momente, intensiv ­erinnert: Diese fängt die Künstlerin Cristina Ohlmer in ihren Zeichnungen ein. Tuscheregenzeichnungen nennt die 1960 im italienischen Varese geborene Künstlerin die von ihr entwickelte Technik. Strich an Strich setzt sie ihre Motive zusammen, jeder Strich ein Herzschlag, sagt sie selbst. Eine Auswahl dieser Zeichnungen sowie Collagen und Installationen stellt Cristina Ohlmer vom 5. Februar bis 15. April 2012 in der Evangelischen Akademie Bad Boll aus.


Dabei treffen wir auf Tänzer und Akteure, aber wir sehen auch das Bild einer gespielten und somit gespiegelten Alltagsrealität – also das nachgestellte Bild des Geschehens - als Kunstform im Bild. Wir ­treffen auf Arbeitende, Handwerker, Künstler, aber auch auf bewegende Landschaften, wo Erde, Himmel, der Übergang der Elemente thematisiert werden.

 

Spiel zwischen Zeit, Erinnerungund Realität
Cristina Ohlmer beschäftigt sich in ihren sehr vielseitigen Arbeiten immer wieder mit dem Spiel zwischen Zeit, Erinnerung und daraus konstruierter Realität, zum Beispiel in den Tuschezeichnungen, die aus unterbelichteten Fotos entstehen, mit denen Ohlmer Begegnungen festhält.

Wir werfen Blicke in künstliche Räume und auf ein künstliches Geschehen, sehen Figuren, Konturen von Gegenständen, bewegte Wandflächen – all dies in kurzen, schraffurartigen Strichen angebracht, wenig helle Flächen, viele dunkle Ecken und Verschattungen.

Dort, wo das Licht hin fällt, entstehen neue transparente Räume in der Vorstellung, dort, wo düstere Bewegung zu sein scheint, wächst die geheimnisvolle Aura dieser Zeichnungen.

Dabei treffen wir auf Tänzer und Akteure, aber wir sehen auch das Bild einer gespielten und somit gespiegelten Alltagsrealität – also das nachgestellte Bild des Geschehens - als Kunstform im Bild.

 

Über Cristina Ohlmer
Die Künstlerin studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Es folgten zahl­reiche Stipendien und Preise, darunter Stipendien der Kunststiftung Baden-Württemberg und der Pariser Cité Internationale des Arts. Ihre zahlreichen Auslands­aufenthalte führten sie unter anderem nach Paris, Taschkent, Budapest und zuletzt als Stipendiatin der Basler Merian-Stiftung nach Peking. Die Eindrücke dieser anderen Welten spiegeln sich auch in den Arbeiten, die Ohlmer in der Evangelischen Akademie ausstellt. Cristina Ohlmer lebt in Freiburg. Neben ihrer künstle­rischen Arbeit ist sie Dozentin der Kunstschule Offenburg.

www.cristinaohlmer.de

 

 

Öffnungszeiten

montags bis freitags

9 – 18 Uhr

An Feiertagen und am Wochenende auf Anfrage

(Tel.: 07164 -79 0)

Ausstellungen
in der Akademie

Vorschau

Das Konzept

Anreise

 

Ansprechperson:

Susanne Wolf

 


 

 
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