Die Zukunft bekommen wir nicht geschenkt

Neue SYM-Ausgabe beschäftigt sich mit den Fragen der Nachhaltigkeit

© Martina Waiblinger

Der Begriff der „Nachhaltigkeit“ wandelte sich mehrfach in den 300 Jahren seit seiner ersten Erwähnung. Zunächst bezeichnete er eine Wirtschaftsform, die nicht mehr natürliche Ressourcen verbrauchen sollte als nachwuchsen. Erst im 20. Jahrhundert löste sich die Idee der Nachhaltigkeit von den Wäldern. Am bekanntesten ist heute die Definition der Brundtland-Kommission. Sie beschreibt Nachhaltigkeit als eine Entwicklung, „die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen.“

Die neue SYM-Ausgabe fragt danach, wo diese Entwicklung heute steht? Ministerialdirigent Dr. Bernhard Felmberg berichtet über die Fortschritte, die das 2014 gegründete, nachhaltige Textilbündnis erreicht hat. Vertreter aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Organisationen und Gewerkschaften setzen sich gemeinsam dafür ein, soziale, ökologische und ökonomische Verbesserungen entlang der Textillieferkette zu erreichen.

Der Ingenieurwissenschaftler Dr. Joachim Nitsch sieht weiterhin einen hohen Handlungsbedarf bei der Energiewende: Wenn Deutschland einen angemessenen Beitrag zu einem wirksamen globalen Klimaschutz leisten will, ist es erforderlich bis 2050 den Ausstoß an Treibhausgas um 95 % zu reduzieren.

Nachhaltigkeit erfordert die Einhaltung von Grenzen, und das geht nicht ohne Suffizienz, erläutert der Sprecher des BUND-Arbeitskreises Wirtschafts- und Finanzpolitik, Dr. Joachim Spangenberg. Er fordert für Deutschland weniger Konsum bei mehr Verteilungsgerechtigkeit.

Zum Kooperieren statt Konkurrieren ruft Dr. Jiri Silny in seiner Meditation auf. Wie das gehen kann, zeigt ein tschechisches Genossenschaftsprojekt.

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