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19.10.07

Dialog für einen friedlichen Wandel

Jaap van der Saar von der Stiftung Oikos in Utrecht stellte auf der Jahreskonferenz der Ökumenischen Vereinigung „Oikosnet Europe (EAALCE)“ im September 2007 in Bad Boll das Programm „Dialog for Peaceful Change (dpc) vor. Es ist ein Programm, das die europäischen Akademien unterstützen und vielfach nutzen.

 

Ausgehend von der Tatsache, dass Konflikte ein normaler Teil des Lebens sind, wird versucht, konstruktive Konfliktlösungen zu lernen. Das Programm entwickelt eine Methode, um Spaltungen und gewalttätige Konflikte zu überwinden. Gruppen und Kirchen, die in verhängnisvolle Konflikte verstrickt sind, finden praktische Instrumente und Fähigkeiten für einen friedlichen Wandel. Das Programm ist geeignet für die verschiedenen Stadien eines Konflikts, sowohl im Kleinen als auch im Großen. Manche Methoden kennt man auch von anderen Mediationen. Einzigartig ist wohl der Zugang, dass Spiritualität als weitere Dimension ernst genommen wird. Dabei ist gleichgültig, aus welcher Tradition die Spiritualität entwickelt wird. So ist vor allem aus den Erfahrungen von Nord-Irland eine globale Koalition entstanden, die an verschiedenen Plätzen dieser Welt Gewalt überwindet. Es sind qualifizierte Trainer ausgebildet worden, die allen Mitgliedern des Oikos-Netzwerkes zur Verfügung stehen. In wenigen Jahren wird das Programm an allen Plätzen dieser Erde erhältlich sein. Viele Kirchen unterstützen es bereits. Genannt wurden erfolgreiche Konfliktlösungen in den Philippinen, Palästina und Uganda. In Nord-Irland hat das Programm wesentlich zur Friedensbildung beigetragen und leistet jetzt Versöhnungs- und Erinnerungsarbeit. Weitere Informationen finden sich im Internet unter

www.dialogueforpeacefulchange.net

 


 

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