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Gerechte Mobilität in der Umsetzung

Tagungsreihe zur sozial gerechten Mobilität in der Praxis

Die Fortsetzung der Reihe „Mobilitätswende gerecht gestalten“ vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg und der Evangelischen Akademie Bad Boll nimmt die praktische Umsetzung der bisherigen Erkenntnisse in den Fokus.

evangelische-akademie-bad-boll-250225_abschluss projekt-mobilitaetswende_graphic© Kathrin Werner

Die vorausgegangene Tagungsreihe „Mobilitätswende gerecht gestalten“ (2022–2025) hat eine breite inhaltliche Grundlage geliefert: Fachliche Perspektiven, sozialpolitische Anforderungen, empirische Befunde und konkrete Forderungen für eine sozial gerechte Mobilität.

Ab 2026 gehen das Verkehrsministerium Baden-Württemberg und die Evangelische Akademie Bad Boll mit der neuen gemeinsamen Tagungsreihe in die nächste Phase: „Gerechte Mobilität in der Umsetzung“. Im Mittelpunkt steht nun, wie die bislang erarbeiteten Erkenntnisse und Forderungen praxisnah in Sozialverwaltungen, Sozialverbänden, Kommunen und Initiativen umgesetzt und verankert werden können. Die Reihe richtet sich an Fachkräfte aus Sozialplanung, Verwaltung, Verbänden, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die Mobilitätsgerechtigkeit vor Ort gestalten möchten.

Rad- und Fußverkehr sowie Verkehrssicherheit

Die erste Tagung vom 21.-22. Mai 2026 nimmt zentrale Aspekte einer sozial gerechten Mobilitätswende in den Blick, die unmittelbar den Alltag breiter Bevölkerungsgruppen betreffen:

  • Verkehrssicherheit als Gerechtigkeitsfrage

  • Rad- und Fußverkehr als Bausteine sozial gerechter Mobilität

  • Beiträge aus der Armutsberichterstattung und dem Gesellschaftsreport Mobilitätsarmut

  • Handlungsempfehlungen der AG Sozialplanung

  • Liga-Forderungen zur sozial gerechteren Mobilität

Ziel ist es, Fachinformationen mit Kommunikationswegen zu verbinden: Wie gelangen diese Inhalte wirksam und verständlich in die Praxiskontexte von Sozialverwaltungen und Sozialverbänden?

Gemeinsam wird erarbeitet, welche bisherigen Forderungen aus der Reihe 2022–2025 oberste Priorität haben. Wo erleben Teilnehmende konkrete Umsetzungsprobleme? Und wie kann man sie miteinander teilen und sichtbar machen? Ein praxisorientiertes Welt-Café strukturiert den Austausch entlang von vier Zielgruppen: Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderung, Senior*innen, Migrant*innen, Menschen in Armut.

Jede Zielgruppe erarbeitet bestehende Aktivitäten, Fragen aus der jeweiligen Perspektive, mögliche Kommunikationsformen sowie Wege in die Praxis sowohl der Sozialverwaltungen als auch der Sozialverbände.

Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)

Im zweiten Jahr der Reihe liegt der Fokus vom 13.-14. Mai 2027 auf dem öffentlichen Personennahverkehr – einem zentralen Schlüssel zur Mobilitätsgerechtigkeit.
Themen sind u. a.:

  • Praxiserfolge aus Baden-Württemberg u.a. zur Barrierefreiheit 

Auch diese Tagung verknüpft inhaltliche Inputs mit Kommunikationsfragen: Wie können diese Informationen vor Ort so vermittelt werden, dass sie wirksam zu Veränderungen beitragen?

Umsetzung, Verstetigung und Transfer

Das dritte Jahr widmet sich den Fragen der Verstetigung: Was hat die Praxis übernommen? Welche Materialien, Kommunikationsformate, Kooperationsnetzwerke oder Unterstützungsbedarfe braucht es langfristig? Wie gelingt der Transfer in Politik, Sozialraumplanung und Zivilgesellschaft?

Ziel der gesamten Reihe ist es:

  • Informationen aus Politik, Ministerien und Fachstellen verständlich aufzubereiten

  • Kommunikationskanäle zwischen Mobilitätsakteuren und sozialen Einrichtungen zu stärken

  • Praxiswissen aus Kommunen und Verbänden sichtbar zu machen

  • Umsetzungsbarrieren herauszuarbeiten und Lösungen zu entwickeln

Kathinka Kaden Kontaktbild

Pfarrerin Kathinka Kaden

Studienleiterin im Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA)

+49 711 229363-232
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