Das neue SYM ist da

Bad Boll. „Man muss immerfort verändern, erneuern, verjüngen, um nicht zu verstocken.“ Davon war schon Johann Wolfgang von Goethe überzeugt. Die Akademie hat diesen Ausspruch ernst genommen und das SYM-Magazin einer Verjüngungskur unterzogen – mit einem beeindruckenden Ergebnis: Es ist nicht nur lesbarer, sondern auch attraktiver geworden, mit neuem Format, Schrift und größeren, durchgehend farbigen Bildern.

„Ist das Kunst oder kann das weg?“ Woher der Spruch kommt, ist nicht geklärt. Er wird aber ziemlich genau dem entsprechen, was der Hausmeister in der Düsseldorfer Kunstakademie gedacht hat, bevor er den – wie sich später heraus-stellte – 40 000 DM wertvollen Fettfleck entfernte, den Beuys dort angebracht hatte. Wieviel das Kunstwerk des Dokumenta-Künstlers Mo Edoga wert war, das dieser 1992 auf dem Akademie-Gelände baute und das irgendwann aus „Sicherheitsgründen“ von der Direktion entfernt wurde, weiß man nicht. Auf alle Fälle gab es darüber heftige Diskussionen, was man in dem Besucherbuch von damals nachlesen kann. Debatten, die uns heute fast ein bisschen fehlen.

„Ist das Kunst oder kann das weg?“ Etwas flapsig fragt der Spruch danach, wie sehr sich Kunst vom Alltag unterscheiden muss, um noch als Kunst zu gelten. Zum anderen stellt er implizit die Frage, welchen Beitrag Kunst in einer Gesellschaft leisten soll und kann. Bei Mo Edoga ging es damals nicht nur um die Aktion. Studienleiter Jobst Kraus, der das Ganze initiiert hatte, wollte auch neue Formen des Lernens etablieren – das „Lernen im Vorübergehen“.  Auch in anderen Beiträgen des neuen Hefts geht es um kulturelle und theologische Herausforderungen, denen wir uns stellen sollten: Sei es das Porträt einer Imamin in Hamburg, sei es das Politische, das hinter dem urbanen Gärtnern steht oder die Frage, was wir heute mit Christoph Blumhardt anfangen sollen.

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