„mobil-gewinnt“: Hauptpreis geht nach Bad Boll

Kooperationsverbund gewinnt mit Konzept zur lokalen Mobilitätswende bundesweiten Wettbewerb

Stellvertretend für den Kooperationsverbund Bad Boll nahmen Dorothee Kraus-Prause (Gemeinde Bad Boll), Stefan Weiland (Wala Heilmittel GmbH), Achim Ganßloser und Carmen Ketterl (Evangelische Akademie Bad Boll) die Auszeichnung durch Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Bundesverkehrsminister Christian Schmidt entgegen (© Rainer Kant).

Bad Boll/Berlin. Welchen Beitrag können Unternehmen leisten, damit Beschäftigte gesund, nachhaltig und entspannt zur Arbeit kommen? Beim „mobil gewinnt“-Wettbewerb hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die kreativsten Ideen für einen besseren und umweltschonenderen Berufsverkehr ausgezeichnet. Das Konzept „Gemeinsam weiterkommen“ aus Bad Boll ist eines davon. Der Kooperationsverbund Bad Boll ist am Mittwoch (13.12.2017) mit dem Hauptpreis des „mobil-gewinnt“-Wettbewerbs ausgezeichnet worden. 
Bei einer Fachtagung in Berlin wurden die Gemeinde Bad Boll, die Wala Heilmittel GmbH, die Evangelische Akademie Bad Boll, das Institut Eckwälden, das Hotel Seminaris, die Rehaklinik Bad Boll und die Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich Sozialwesen, von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Bundesverkehrsminister Christian Schmidt in der Kategorie „Öffentlich-Private Kooperationen“ geehrt. Stellvertretend für den Kooperationsverbund Bad Boll nahmen Dorothee Kraus-Prause (Gemeinde Bad Boll), Stefan Weiland (Wala Heilmittel GmbH), Achim Ganßloser und Carmen Ketterl (Evangelische Akademie Bad Boll) die Auszeichnung entgegen.
Unter dem Titel  „Gemeinsam weiterkommen“ wollen die Bad Boller Kooperationspartner eine lokale Mobilitätswende durch überbetriebliches Mobilitätsmanagement und kollektive Lernprozesse initiieren. Dabei sollen das Angebot im Öffentlichen Nahverkehr, das Parkraum- und Gästeanreisemanagement verbessert und der Radverkehr gefördert werden. Durch den Austausch zwischen Kommune, Verkehrsplanung, den beteiligten Betrieben und der Öffentlichkeit soll eine Sensibilisierung erreicht und Veränderungen initiiert werden. So soll der Standort besser erreicht werden können und die Infrastruktur für den Radverkehr optimiert werden. Die CO2-Emissionen durch die von den Unternehmen verursachten Verkehre sollen reduziert werden, wirksame Strategien für das Mobilitätsverhalten entwickelt und auf andere Gemeinden im ländlichen Raum übertragen werden. Für das prämierte Konzept wird jetzt ein vollständiger Förderantrag an die beiden Ministerien gestellt. Projektbeginn wird voraussichtlich am 01.03.2018 sein.

Hintergrundinformationen

Am Wettbewerb „mobil-gewinnt“-haben sich insgesamt 54 Initiativen beteiligt, unter denen zwölf Hauptpreisträger in vier Kategorien prämiert wurden. Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Bundesverkehrsminister Christian Schmidt haben in Ihrer Laudatio erklärt, dass die Preisträger gute Chancen zur finanziellen Förderung ihre Projekte durch die beiden Ministerien haben. 

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