Neue Studienleitende in der Evangelischen Akademie Bad Boll und im treffpunkt 50plus in Stuttgart

Bad Boll. Am 1. September 2014 hat Dr. Dietmar Merz seine 50-Prozent-Stelle als Studienleiter in Bad Boll im Bereich Medizinethik und Gesundheitspolitik angetreten. Er wird eine Brückenfunktion wahrnehmen: Mit seiner anderen Stellenhälfte ist er an der Ausbildung der Vikarinnen und Vikare in Birkach beteiligt und leitet regelmäßig Kurse des Pfarrseminars „Kirche in der Welt“. Zuletzt war Merz sechs Jahre leitender Dozent für Diakoninnenausbildung und Leiter des Geschäftsbereichs Diakonische Bildung an der Stiftung Karlshöhe in Ludwigsburg. Zuvor war er sechs Jahre geschäftsführender Pfarrer der Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde in Waiblingen. Das Thema Diakonie beschäftigt Merz seit seinem Studium – nachdem er in Heidelberg, Bern und Tübingen Evangelische Theologie studiert hat, belegte er den Aufbaustudiengang „Diakoniewissenschaft“; später leitete er das Projekt „Diakonische Gemeinde, Ehrenamt. Bürgerschaftliches Engagement“. Merz ist der Meinung, dass „die naturwissenschaftlich geprägte Medizin in der Moderne einen enormen Wissenszuwachs erlangt hat und damit nicht gekannte Chancen der Behandlung und der Prävention eröffnet wurden. Dieser Fortschritt stellt zahlreiche Fragen, die es zu erörtern gilt. Neben rechtlichen und ökonomischen Aspekten geht es um Wertvorstellungen und das jeweils leitende Menschenbild.“ In der Akademie  möchte er die Themen gesellschaftlicher Transformationsprozesse aufgreifen und verschiedene Positionen und Gruppen ins Gespräch bringen. Es geht ihm um „Orientierung und Meinungsfindung im Licht des Evangeliums und um einen offenen Protestantismus.“ Merz ist verheiratet und hat vier Kinder.
Im treffpunkt 50plus in Stuttgart hat am 1. August 2014 Barbara Wenzlaff ihre neue Stelle als Studienleiterin begonnen. Wenzlaff stammt aus Berlin und studierte in Berlin, Birmingham und Tübingen Evangelischen Theologie. Später war sie Pfarrerin im Dekanat Schwäbisch-Gmünd in Stellenteilung mit ihrem Mann. 2004 bis 05 nahm sie zusätzlich eine 50-Prozentstelle als Gefängnispfarrerin in Schwäbisch-Gmünd an. Die letzten neun Jahre leitete das Pfarrerehepaar Wenzlaff die Deutsche Auslandsgemeinde in Den Haag/Niederlande. Barbara Wenzlaff freut sich auf ihre neue Aufgabe, für die sie durch ihre vielfältigen Berufstätigkeiten, aber auch durch ihr Fernstudium in der Erwachsenenbildung eine breite Grundlage besitzt. Hinzu kommt die Neugierde auf Neues und Fremdes, die sie schon vor der Ausbildung für ein sozialpädagogisches Jahr in das arabische Mädcheninternat Talitha Kumi in Beit Jala im Westjordanland führte und später nach England und in die Niederlande. Einen Fokus hatte sie schon immer auf der Pädagogik und hat deshalb auch überall Religionsunterricht gegeben – in Den Haag in der Kombination Religion/Ethik in konfessions- und religionsübergreifenden Klassen. Dort  beschäftigte sie auch mit der deutschen Geschichte, den Folgen des Krieges bei Kriegskindern und -enkeln, der Kirche in der säkularen Gesellschaft, dem Verhältnis der Religionen untereinander und dem Internationalen Gerichtshof. In der Erwachsenenarbeit ist ihr wichtig, „dass ich Menschen in ihren aktuellen Lebensentwürfen mit ihren Fragen und Problemen in den Blick nehme und dass dabei zugleich der gesellschaftliche Kontext in den Blick genommen wird.“
•    Bilder in Druckqualität (Copyright Evangelische Akademie Bad Boll, Martina Waiblinger):


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