Neue SYM-Ausgabe ist erschienen

"Wandel gestalten" lautet das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe 4/2017

© picture alliance/AP Images, David Brauchli

Die aktuelle Ausgabe von SYM beschäftigt sich mit dem oft notwendigen, aber meist nicht leicht umzusetzenden Wandel. Der Welt stockte der Atem, als sich 1994 der Apartheidstaat in Südafrika zu einer Demokratie mit gleichen Rechten für alle Bürger wandelte. Für die Akademie war Südafrika lange Zeit ein wichtiges Thema – auch personifiziert durch den farbigen Südafrikaner Robby Kriger, der 1989 bis 1994 in Bad Boll Studienleiter war. Ende 1995 ging es in einer Tagung in Bad Boll um die Aufarbeitung der Gewaltvergangenheit in Südafrika – ein Meilenstein und Thema in der Rubrik Akademiegeschichte. 

Die aktuelle Ausgabe von SYM berichtet darüber hinaus über die erste Verleihung eines Akademiepreises an zwei  Initiativen, die sich innovativ für die Gestaltung einer demokratischen, sozialen und zukunftsfähigen Gesellschaft einsetzen. Ferner können Sie ein Interview mit der iranischen Dozentin Dr. Rana Raeisi zum Thema „Religiöse Toleranz in der persischen und deutschen Literatur“ lesen. Die Iran-Reisegruppe der Akademie hatte sie in Isfahan zum Austausch getroffen. Zum Verlosen bietet die aktuelle Ausgabe den „komischen Krimi“ der ehemaligen Studienleiterin Kathinka Kaden „Fride sei mit Euch“. 

Digitalisierung ist aktuell das Stichwort, wenn es um den richtigen Wandel geht. Wie sollen in der Bildung hier die richtigen Weichen gestellt werden? Lesen Sie dazu zwei Stellungnehmen – von Welf Schröter und Dr. Julia Behrens. Dr. Martin Dinges beschreibt den Wandel der Bilder von Sexualität seit 1967 und gibt Entwarnung: „Trotz des beschriebenen Wandels ist das Abendland nicht untergegangen. Vielmehr entstand ein Raum für die öffentliche Auseinandersetzung über Sexualität.“

Für die Tempelprostituierten in Indien lässt der Wandel auf sich warten. Obwohl die Gesetze zum Schutz der Frauen da sind, werden sie nicht angewendet – ein Thema bei einer Tagung zum Wandel in Indien. Und wann kommt es zu einem Wandel in der Sicherheitspolitik in Deutschland? Hier wird viel Geld in die „Sicherheitslogik“ und da in die „Friedenslogik“, zum Beispiel in den zivilen Friedensdienst  gesteckt. Die Waffenexporte passen weder in die eine noch in die andere Kategorie, sondern eher in eine „Wirtschaftslogik“.  Immerhin scheint in der Württembergischen Landessynode ein Sinneswandel stattzufinden. Am 30. November stimmte sie dafür, der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“ beizutreten. 

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