Digitale Technik als Werkzeug oder der Mensch als Werkzeug digitaler Systeme?
Künstliche Intelligenz und soziale Medien verändern die Art, wie wir leben, lernen und miteinander umgehen. Doch was bedeutet das für unsere Menschlichkeit? In seinem Vortrag, gehalten bei der Michaelisakademie 2026, fragt der Neurowissenschaftler und Bestsellerautor Prof. Dr. Joachim Bauer, wie Empathie, Verbundenheit und Verantwortung in digitalen Zeiten bewahrt werden können. Eine anregende Auseinandersetzung mit den Chancen der Digitalisierung und ihren Auswirkungen auf unser Zusammenleben.
Einführung in den Vortrag von Akademiedirektor Dr. Dietmar Merz.

Kapitel dieser Episode
Menschlichkeit in digitalen Zeiten: Einführung [00:00:30]
Warum Menschen Beziehung und Empathie brauchen [00:05:38]
Vernunft entsteht im Zusammenleben [00:16:14]
Die Ideologie des Silicon Valley [00:20:27]
Social Media: Hass, Sucht und Jugendschutz [00:26:25]
KI: Denken, Arbeit und Verantwortung abgeben? [00:34:44]
Chatbots: Bindung durch simulierte Nähe [00:39:45]
Transhumanismus und die Grenzen der KI [00:44:42]
Kinder brauchen Beziehung und körperliche Erfahrung [00:50:42]
Regulierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt [00:59:41]
Menschlichkeit in digitalen Zeiten: Einführung
Mein Name ist Dietmar Merz, Direktor der Evangelischen Akademie Bad Boll und ich begrüße Sie herzlich zu einer weiteren Episode HörRäume, heute mit einem Beitrag von Professor Dr. Joachim Bauer. „Menschlichkeit in digitalen Zeiten. Warum wir ohne lebendige Wirklichkeit nicht leben können.“
Dass wir in einem gigantischen Transformationsprozess der Digitalisierung stehen, haben wir alle vor Augen. Ein Leben ohne Smartphone ist kaum noch denkbar. Viele digitale Helfer begleiten, begleiten und bereichern und erleichtern unseren Alltag und unser Leben. Aber es gibt eine entscheidende Kipppunkt-Frage. Dienen uns diese Systeme? Sind sie uns Werkzeug oder beherrschen sie uns zunehmend und wir werden zu deren Werkzeug?
Kritisch betrachtet Professor Joachim Bauer. Alle Heilsversprechen, die mit digitalen Entwicklungen verbunden sind und uns einreden wollen, wir wären als Menschen ohne digitale Produkte unvollständig und ohne künstliche Intelligenz lebensunfähig.
Er nennt es einen Rückfall hinter die Aufklärung, wenn wir nicht mehr unserem Verstand und unserer Vernunft vertrauen, sondern dem Mythos einer Technoreligion hinterherrennen. Was als schöne neue Welt daherkommt, ist leider in vielen Teilen auch gesteuert von handfesten Macht- und Wirtschaftsinteressen. Aber noch mehr als um diese politische Gefährdung sorgt er sich um die Bewahrung der Menschlichkeit. Denn in einem schleichenden Prozess lösen digitale Kommunikations- und Erlebnisräume mehr und mehr unsere zwischenmenschlichen, realen Räume ab.
Der lebendige, der fühlende Körper ist aber und bleibt die unersetzliche Voraussetzung für menschliches Bewusstsein und wahre Intelligenz. Das können digitale Systeme nie ersetzen.
Nicht zuletzt auf diesem Hintergrund mahnt der Neurowissenschaftler, Psychotherapeut, der Autor vieler Bestseller, das Reale Begegnung, zwischenmenschliche Erfahrung und analoge Präsenz für die Entwicklung unseres menschlichen Seins, für unsere Zukunft und für unseren Zusammenhalt unverzichtbar sind.
Hören Sie selbst, was er uns mit auf den Weg geben will:
Vortrag Prof. Dr. Joachim Bauer
Kritisches Nachdenken über die Folgen der digitalen Revolution zieht oft die Unterstellung der Technikfeindlichkeit nach sich. Und ich möchte gleich am Anfang sagen, das ist kein technikfeindliches Gespräch heute, was ich mit Ihnen führen möchte. Die Unterstellung der Technikfeindlichkeit ist ein Narrativ der Digitalwirtschaft. Die Klage, man haltet den technischen Fortschritt auf, wenn man kritisch über die digitale Revolution nachdenkt, ist, wenn man das nüchtern betrachtet, eigentlich nur das Selbstmitleid oder die Larmoyanz einer sich unreguliert bahnbrechenden neuen Technologie. Das Problem ist nicht, dass die technologische Entwicklung aufgehalten werden könnte. Sie kann nicht aufgehalten werden. Die technischen Transformation findet statt und wir müssen mit ihr leben. Das Problem ist ganz anders. Das Problem ist, dass die westlichen Länder sich schwertun, der rasanten Entwicklung zu folgen und diese digitale Entwicklung den geltenden Wertmaßstäben zu unterwerfen.
Nun, vielleicht kurz ein Wort zu mir. Ich möchte kurz Ihnen sagen, dass ich mich intensiv, bevor ich diese beiden Bücher, die sich mit der digitalen Revolution befassen, geschrieben habe, mich intensiv natürlich eingearbeitet habe, speziell in das Feld der künstlichen Intelligenz. Ich habe Trainings durchlaufen und bin auch zertifiziert in in gewisser Weise. Ich weiß nicht, ob jemand den Professor Ralf Otte kennt. Das ist einer, der selber Künstliche Intelligenz Systeme an der TU in Ulm baut. Bei ihm habe ich viele Fortbildungen durchlaufen und im Fraunhofer Institut in Stuttgart. Ich will Ihnen nur damit sagen, dass mein Alter Ihnen nicht etwa anzeigen soll, dass ich irgendwie fremd mit dieser Technologie, sondern ich kann Leuten sogar erklären, wie KI funktioniert.
Nun, ich möchte meinen Vortrag in drei Teile gliedern. Ich möchte zunächst kurz mit Ihnen nachdenken Wie steht es um die Humanität? Im zweiten Teil will ich einige Merkmale der digitalen Revolution Ihrer Akteure und Ihrer Angebote Ihrer Produkte ansprechen. Und im dritten Teil die Handlungsbedarfe, die wir haben, aus meiner Sicht beim Namen nennen. Nun, zunächst wie steht es um die Humanität?
Warum Menschen Beziehung und Empathie brauchen
Die Humanität in unseren westlichen Ländern hier in Europa ist nicht nur gefährdet. Sie ist ganz offen herausgefordert. Wir sehen das am Zurückgehen, am Zerfall des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die Demokratie ist ernsthaften Angriffen ausgesetzt, unsere Bildungseinrichtungen erodieren und wir haben wir sehen uns einer ganz unverhohlenen, offen ausgesprochenen Menschenverachtung des Silicon Valley gegenüber. Die Frage ist also Ist die Humanität? Ist der christliche Humanismus ein Auslaufmodell? Und sind Disruption, soziale Rücksichtslosigkeit die neuen Markenzeichen, derer sich ja viele auch brüsten? Gerade auch drüben bei unseren amerikanischen Freunden? Jedenfalls waren sie ja mal unsere Freunde. Und ich hoffe, dass es auch bald wieder unsere Freunde sein können. Elon Musk, der reichste Mann der Welt und einer der wichtigen Sprecher des Silicon Valley, hat die Empathie wortwörtlich als zivilisatorischen Selbstmord bezeichnet. Wortwörtlich. Die Empathie sei eine fundamentale, wieder wortwörtlich eine fundamentale Schwäche der westlichen Zivilisation. Das soll ihnen deutlich machen, dass diese Inhumanität ganz offen bekannt wird. Die sind stolz darauf, die großen Wortführer dieser digitalen Revolution, stolz darauf, brüsten sich damit. Sam Altmann, der Chef, der praktisch ChatGPT auf den Markt gebracht hat. (KI gibt es ja schon viel länger in der Industrie. Sie ist inzwischen unverzichtbar, weil sie bei der Herstellung von Produkten hilft. Mustererkennung, Qualitätskontrolle usw.) Aber in der Allgemeinheit ist ja ChatGPT erst vor kurzem bekannt geworden dadurch, dass eben Sam Altmann mit OpenAI diese Large Language Models, mit denen wir im Alltag arbeiten können, auf den Markt gebracht haben. Uns Sam Altmann hat den Ressourcenverbrauch der KI, auf die er angesprochen wurde bei einer kürzlichen Konferenz in Indien, darauf geantwortet: „Ja, Kinder und Jugendliche verbrauchen doch auch Ressourcen.“ Er hat das also aufgerechnet? Ja, so als müssten wir praktisch jetzt uns als Menschen rechtfertigen gegenüber dem, was die KI, die also quasi gesetzt ist, ja, wir würden doch auch Ressourcen verbrauchen, also dürfte es doch die KI auf jeden Fall auch, denn die KI verbraucht natürlich Ressourcen an Energie und Wasser. Und so weiter.
Also wenn wir bei Kant lesen, dass der Mensch ein Zweck an sich ist, also ein Grundsatz, den wir in unserem Grundgesetz im Artikel eins auch wiederfinden, dass jeder Mensch eine Würde hat. Der Mensch ist ein Zweck an sich. Er muss sich nicht rechtfertigen, dass er da ist. Ja, wenn das sozusagen bei Kant so ist, so ist jetzt die Frage Ist die künstliche Intelligenz ein Zweck an sich und muss der Mensch daran angepasst werden?
Und ich möchte mit Ihnen kurz ein bisschen nachdenken. Wir haben also erneut ein großes Ringen um die ewige Frage Was ist der Mensch und was ist die Bestimmung des Menschen? Als ich mich vor über 25 Jahren mit diesen Fragen als Mediziner und Neurowissenschaftler beschäftigt habe, musste ich mich damals mit dem Sozialdarwinismus, der in der Naturwissenschaft damals noch vorherrschend war, auseinandersetzen.
Also die Älteren erinnern sich an einen Welt Bestseller, der bis heute übrigens sehr erfolgreich noch unterwegs ist von Richard Dawkins Das egoistische Gen. Ja, und da wurde praktisch eine Theorie erzählt, dass der Egoismus, der pure Egoismus, sozusagen der evolutionäre Auftrag ist, mit dem wir unterwegs sind, weil unsere Gene letztlich uns diesen Auftrag mitgeben. Wir alle seien, so können Sie bei Dawkins lesen, von Genen, von unseren egoistischen Genen gebaute Maschinen. So drückt er sich aus, und dementsprechend sei der Egoismus und die Selektion der Stärksten, also der Auftrag und die Bestimmung des Menschen. Nun, die moderne neurowissenschaftliche Forschung der letzten 30 Jahre, mit der ich unterwegs sein darf, hat ganz klar gezeigt Der Mensch ist nicht nur psychisch, sondern auch biologisch auf gute zwischenmenschliche Beziehungen ausgerichtet. Er ist auf Liebe angewiesen.
Grundmotivation des Menschen. Das lässt sich empirisch anhand von vielen, vielen Beobachtungen zeigen. Grundmotivationen des Menschen sind auf gutes soziale Einvernehmen gerichtet, auf Zugehörigkeit, Einsamkeit. Chronische Konflikte erhöhen die Gesundheitsrisiken. Einsamkeit. Auch das lässt sich epidemiologisch anhand von Daten klar zeigen. Einsamkeit, also ungewollte Einsamkeit, verkürzt die Lebenserwartung, und zwar so stark wie 15 Zigaretten am Tag. Es ist also hoch signifikant?
Ja, Sie haben, glaube ich, zitiert. Das ist, glaube ich, von Ludwig Börne nicht. Der Mensch kann auch vieles verzichten. Ich habe es auch in einem meiner Bücher zitiert der jüdische Journalist Börne. Der Mensch kann auf vieles verzichten, aber nicht auf den anderen Menschen. Und ich habe ja mal auch einen Satz so ähnlich formuliert: Die stärkste Droge für den Menschen ist der andere Mensch.
Gene sind nicht egoistisch, sondern reagieren mit gesundheitsdienlichen Aktivitätsmustern. Das konkret gezeigt worden. Unsere Gene reagieren mit gesundheitsdienlichen Aktivitätsmustern, wenn wir Liebe und soziale Unterstützung erhalten. Und auch dann, wenn wir selber eigene soziales Verhalten zeigen. Ganz aufregend. Und das kann man also dann. Das schlägt natürlich dann durch auf so grundlegende pädagogische Fragen. Kinder, die viel soziale Unterstützung erhalten. Das lässt sich sehr schön zeigen aktivieren.
Zum Beispiel in Ihrem Körper, in Ihrem Gehirn Nerven Wachstumsfaktor Gene und zeigen dann, wenn das über mehrere Jahre geht und wenn man das mit Kindern vergleicht, die Vernachlässigung erleiden mussten, zeigt dann auch ein besseres Gehirn Wachstum, das heißt soziale Erfahrungen schlagen durch, auf die nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf die Biologie des menschlichen Körpers. Und was ich gerade sagte als zweites, nämlich dass auch eigene soziale Grundeinstellungen, die wir haben, nicht nicht die Einbildung, ein besserer Mensch zu sein.
Das führt nicht zu nicht zu dienlichen Aktivitätsmuster. Aber wenn man sich grundsätzlich bemüht, eine onische Orientierung in seinem Leben, also was kann ich für die anderen auch tun? Was gibt meinem Leben Sinn? Wenn man eine solche Einstellung hat, dann begünstigt auch das Gesundheits dienliche Aktivitätsmuster. Das ist das neue Forschungsgebiet seit etwa 15 Jahren der sogenannten Social Genomics. Ich habe darüber auch geschrieben, also, und der Mensch ist auch ausgestattet mit neuronalen Werkzeugen für gutes zwischenmenschliche Einvernehmen.
Wir haben neuronale Resonanz Systeme, die es möglich machen, dass wir fühlen, was andere fühlen. Und wir haben die Fähigkeit zum kognitiven Perspektivwechsel. Also wir fühlen nicht nur, wir können nicht nur fühlen, was andere fühlen, sondern wir können uns auch kognitiv intellektuell in andere hineindenken. Die Einfühlung ist dieses, die Grundlage der Einfühlung, die biologische Grundlage der Einfühlung ist dieses neuronale Resonanz System, zu dem auch das System der Spiegelneuronen zählt, und die Fähigkeit, dass wir uns hineindenken können, kognitiv, intellektuell in andere Menschen überlegen können.
Was sind die Motive von jemandem, der mit dem Ich zu tun habe? Das verdanken wir Netzwerken, die im Stirnhirn, im präfrontalen Cortex des menschlichen Gehirns ihren Sitz haben. Und viele Untersuchungen haben gezeigt Wir Menschen haben Sensoren für soziale Fairness. Das heißt aber nicht, dass der Mensch von Natur aus gut ist. Ja, wir sind nicht im Grunde gut, wie es ein Buchtitel suggeriert hat, weil das Ausbleiben von sozialer Akzeptanz soziale Liebe, Liebe und soziale Akzeptanz ist eine knappe Ressource, seit dem Menschen sich zivilisatorisch auf dieser Erde arrangiert haben.
Also grob gesagt seit der Sesshaftwerdung des Menschen vor etwa 13.000 Jahren müssen wir und leben wir in sozial verdichteten Zusammenhängen zusammen. Und da ist es so und die Arbeit wurde, der Mensch wurde zur Arbeitskraft. Die Schöpfungsgeschichte gibt es ja sozusagen metaphorisch, die diesen Sesshaftwerdung sprozess, letztlich auch wieder die biblische Schöpfungsgeschichte. Und seitdem ist es so, dass Zuwendung soziale Inklusion ist eine knappe Ressource und Menschen geraten darüber in Streit.
Das heißt, wenn Menschen das Gefühl haben oder tatsächlich davon betroffen sind, dass sie, dass sie einen Mangel an sozialer Akzeptanz und zu zwischenmenschlicher Zuwendung haben, dann kommt Angst und Aggression auf. Und Angst und Aggression sind die Gegenspieler des Guten. Ja, das heißt, der Wunsch nach sozialer Zugehörigkeit, Akzeptanz und Liebe im Menschen. Dieses Grundmotiv, wie ich gesagt habe, das ist die Basis dieses.
Dieses Grundmotiv ist so massiv, dass die Bereitschaft, dass wir bereit sind, Böses zu tun, um Akzeptanz zu kriegen, nicht. Ja, und wir sehen jetzt hier, da entsteht eine moralische Lücke.
Bei Kant kann man den schönen Satz lesen, der Mensch sei zwar edel genug, sich achtungswürdige Ideen zur Vorschrift zu machen, aber zu schwach, sie zu befolgen. Kann man bei Kant nachlesen.
Vernunft entsteht im Zusammenleben
Also das heißt, dass wir angesichts dieser dargestellten Situation haben, bedurfte es einer Entwicklung und Entfaltung der philosophischen Begabungen des Menschen. Und die Vernunft ist ein Werkzeug zur Sicherstellung eines guten sozialen Zusammenlebens.
Der Beginn dieser Entwicklung lässt sich natürlich nicht datieren, aber in unseren Zusammenhängen als Christen verweisen wir, können wir hier natürlich auf die Entstehungsgeschichte der zehn Gebote verweisen, die das Volk Israel hatte. Hatte es geschafft, sozusagen zu flüchten aus dem Reich der Pharaonen und hat sich auf der Halbinsel Sinai herumgetrieben. Die Lebensgrundlagen waren mau und das Überleben dieses Volkes hing an einem seidenen Faden.
Und etwa 1300 etwa vermutet man vor Christus hat. Dann kamen dann die Zehn Gebote letztlich in die Welt. Ja, und das war im Grunde der erste Versuch, soziales Zusammenleben Regel geleitet durch Vernunft zu regeln, die die Vernunft ist, ist ein Kind der gelingenden interpersonellen Praxis. Es ist nicht etwas irgendwie Technisches, sondern der Kern der Vernunft ist, dass es Menschen gelingt oder die Vernunft entsteht, wenn es Menschen gelingt, im praktischen Leben miteinander auszukommen.
Daraus entstehen versteht Vernunft. Das heißt, es geht um die Verständigung über allseits akzeptable akzeptable Handlungsweisen, Verständigung über allseits akzeptable Handlungsweisen. Ja, die das. Das deutsche Wort Vernunft lässt sich im Englischen mit common sense übersetzen. Und da ist das Carmen drin, da ist es allseits akzeptable drin. Nicht bei Kant haben wir den kategorischen Imperativ Sie kennen den Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne, ja, dass der kategorische Imperativ Und wenn wir den genau angucken, dann sehen wir dies in diesem kategorischen Imperativ der Perspektivwechsel drin.
Zum anderen Das heißt, ich kann nur dann beurteilen, ob etwas, was ich vorhabe, dazu taugt, für alle akzeptabel zu sein, wenn ich mich vorher in die Position der anderen hineinversetzen kann. Da ist also praktisch implizit ist In diesem kategorischen Imperativ ist die Empathie mit drin. Der Perspektivwechsel Zum anderen. Bei Habermas hat Habermas Jürgen Habermas, der einer der größten Philosophen.
Unserer Zeit, der kürzlich verstorben ist. Leider hat. Jürgen Habermas hat die Diskursethik entwickelt. Das heißt, Vernunft ist bei Habermas das Ergebnis einer gesellschaftlichen Verständigung. Nur diejenigen Normen dürfen Geltung beanspruchen, die die Zustimmung aller Betroffenen als Teilnehmer eines praktischen Diskurses finden können. Und das ist das Wichtige, was wir gerade auch vom Landesbischof gehört haben. Nicht Wir brauchen natürlich, damit ein solcher Diskurs stattfinden kann, eine gesellschaftliche Verständigung.
Was ist allseits akzeptabel, was eignet sich normativ, Was können, was kann, was können Normen werden für eine Gesellschaft? Das ist nur möglich Einmal, wenn ich mich in die Situation eines anderen hineinversetzen kann, wenn ich dazu bereit bin und nicht einfach nur mit Hass den anderen Weg bügle. Und zweitens, wenn ich einen Diskursraum in der Gesellschaft habe, wo dieser Diskurs stattfinden kann, eine Öffentlichkeit nicht und die Akademie hier ist ein Teil ein wichtiger.
Eine Akademie wie diese ist ein wichtiger Teil einer solchen diskursiven Öffentlichkeit, wie es im Sinne Habermas war.
Die Ideologie des Silicon Valley
Nun. Die digitale Revolution und ihre Akteure war eine explizite Aufkündigung der Grundlagen von Vernunft und Humanität durch das Silicon Valley.
Ja, Mark Andresen ist einer der wichtigsten der Stimmen im Silicon Valley Milliardär, enger Berater von Donald Trump. Er hat nach der Wiederwahl Trumps, das schrieb er auch nieder, kann man nachlesen, also praktisch Wochen in Mar-a-Lago, also da, wo Trump seine Privatleben verbringt verbracht. Und ich will Ihnen kurz zeigen, dass diese Aufkündigung der Humanität, dass die expressis verbis auch nachzulesen ist.
Markt Andresen hat ein „Techno Optimist Manifesto“ geschrieben, Techno optimistisches Manifest. Ja, einer der wichtigsten und einflussreichsten Männer im Silicon Valley, publiziert im Herbst 23 ein Techno Optimist Manifesto. Ich zitiere kurz aus diesem Buch „Menschlichkeit in digitalen Zeiten“. Dieser Text verdichtet in einzigartiger Weise, er ist im Internet auch niedergelegt, woran die Barone der Techgiganten und ihre Anhängerschaft wirklich glauben. Kombiniere man Technologie und Märkte, resultierte daraus eine gigantische Technokapitalmaschine. Es gelte, die Geschwindigkeit des Weiteren Fortschritts zu erhöhen. Wir glauben an den aktuellen Rationismus. Dem folgt eine Anbetung in diesem Manifest der künstlichen Intelligenz. Künstliche Intelligenz ist unsere Alchemie. Lauter Zitate. Aus deren immensen Energiebedarf ergibt sich insoweit durchaus logisch die Forderung nach mehr Atomenergie. Diese sei eine unbegrenzte und saubere Technologie für alle. Die Zukunft des Globus, beschreibt Andresen so.
Zitat Wir glauben, dass die Weltbevölkerung ganz leicht auf 50 Milliarden Menschen oder mehr anwachsen kann und dann weit darüber hinaus, wenn wir schließlich andere Planeten besiedeln. Wir sind jedoch keine Utopisten. Das Techno manifesto verrät, wie im Silicon Valley wirklich gedacht wird und welche Persönlichkeiten von hier aus die Geschicke der westlichen Welt lenken. Wir werden jetzt kommen. Wieder Zitate aus diesem Manifest.
Wir werden digitale Supermänner. Wir glauben an die Romantik der Technologie, an den Eros der Eisenbahn, des Autos, des elektrischen Lichts, des Wolkenkratzers und an den Mikrochip. Das neuronale Netz, also das künstliche neuronale Netz, die Rakete und das gespaltene Atom.
Wir wagen die Heldenreise, rebellieren gegen den Status quo, kartieren Neuland, bezwingen den Drachen und bringen die Beute für unsere Gemeinschaft nach Hause. Wir glauben, dass wir die Herren der Technik sind. Wir glauben an Großartigkeit. Wir glauben. Zitat Mark Andresen, einer der wichtigsten Milliardäre im Silicon Valley. Einflussreich, direkter Zugang zum amerikanischen Präsidenten. Wir glauben an Ehrgeiz, Aggressivität, Beharrlichkeit, Unabhängigkeit an Stärke.
Wir glauben, dass extrinsische Motivation, Reichtum, Ruhm, Rache im Großen und Ganzen in Ordnung sind. Techno Optimismus ist eine materielle Philosophie. Wir sind aus gutem Grunde auf das Materielle fokussiert. Und dann schließt dieses Technooptimist Technooptimist Manifesto mit einer Aufzählung wortwörtlich der Feinde, Feinde, Animes, Feinde. Wir haben Feinde. Und jetzt wortwörtlich Nachhaltigkeit. Sustainable Development Goals. Soziale Verantwortung. Alle sind. Sie sind die Feinde.
Vorsorgeprinzip, Vertrauen und Sicherheit. Tech Ethik, Risikomanagement und die Grenzen des Wachstums. Ja, das heißt, wenn ich sage, dass die digitale Revolution die Akteure der digitalen Revolution, die Humanität expressis verbis und bekennend aufkündigen, ist es keine Übertreibung. Peter Thiel wäre hier noch zu nennen. Der hat ein Buch geschrieben, was ich durchaus zum Lesen empfehle From zero to ohne. Woher praktisch auch den völlig unbegrenzten, unregulierten Expansionstrieb, der Techno Konzerne propagiert und massiv dagegen Stellung nimmt, dass man das die zum Beispiel einer Konkurrenz ausgesetzt werden, sondern eher sehr dafür, dass die Monopole sein können.
Das heißt, wir erleben jetzt etwas, womit ich mal vor 30 Jahren angefangen habe, mich auseinanderzusetzen und wo wir eigentlich ein ganzes Stück weit vorangekommen waren in der Humanität. Wir erleben jetzt einen Rückkehr zum Sozialdarwinismus, eine Aufkündigung des regelbasierten Zusammenlebens. Ja, wir erleben einen Technikismus, eine Wiederholung des Futurismus. Ich weiß nicht, ob manche hier wissen Der Markt Andresen nimmt auf den Futurismus Stellung.
Das war eine techno, eine technikbegeisterte Bewegung im Vorfeld des Faschismus. Die kam aus Italien. Die Akteure des des Futurismus haben auch des italienischen Futurismus, haben auch mit den Nazis, mit den Nationalsozialisten zusammengearbeitet. Wir haben also, und wir erleben jetzt eine massive Konzentration von Macht und Reichtum ohne soziale Verantwortung.
Social Media: Hass, Sucht und Jugendschutz
Jetzt habe ich über die Akteure gesprochen. Digitale Revolution, ihre Akteure. Ihre Produkte zeigen das auch nicht. Die sozialen Medien sind eine Verdrängung und bilden und wir haben das gerade vom Erzbischof gehört. Die sozialen Medien, das ist 111 Forum. Was die Verdrängung. Entschuldigung, ich habe mich versprochen vom Landesbischof gehört.
Gab es nicht. Das wird. Es wird eine Anekdote bleiben, die Sie das. Die schenke ich Ihnen. Die Anekdote.
Das ist doch nicht so was. So was kann man brauchen. Anekdoten, meine ich. Wir haben es gerade vom Landesbischof gehört, die die sozialen Medien zerstören. Diese Plattform der der Zivilisierten diskursiv ität? Ja, weil sie wie er wir aufgrund eigener Erfahrungen auch erleben musste, weil sie eine Plattform für den puren Hass sind. Keine. Keine Einnahme des des der Perspektive des anderen.
Ja, keine Toleranz, kein Nachdenken, keine deliberative, also nachdenkliche Position, sondern eben der, der pure Hass. Stattdessen ein völlig unregulierter wilder Kampf mit allen Mitteln um größtmögliche Aufmerksamkeit. Ja, dann haben wir natürlich mit den sozialen Medien. Also die Humanität ist natürlich auch aus anderen Gründen wird von den sozialen Medien massiv beschädigt. Wir haben ein massives Suchtpotenzial, auf die, das schildere ich hier alles mit den Daten dazu, die dem vor allem wir alle erliegen, aber vor allem Kinder und Jugendliche, bei denen die Selbstkontrolle aufgrund der neurologisch noch nicht vollzogenen Reifung des Gehirns noch nicht so funktioniert, wie sie bei Erwachsenen funktionieren könnte.
Ja, sage ich mal, dieses Suchtpotenzial und die massive Exposition von Kindern und Jugendlichen gegenüber dem, was ihnen in Social Media begegnet, also Instagram und Tiktok und YouTube usw verursachen psychische Erkrankungen. Sie haben ein ständiges die Menschen, die da drin sind, vor allem die jungen Menschen, sind einem ständigen sich vergleichen ausgesetzt. Die sind. In der Pubertät ist man sowieso unsicher über sich, aber es geht um ein ständiges dann durch die sozialen Medien noch weiter angestoßen ist, bin ich so gut wie die anderen ich?
Bin ich so beliebt wie die anderen? Sehe ich so gut aus wie die anderen? Ein ständiges sich Vergleichen, Dann sind die sozialen Medien auch Pornografie als.
Transportieren Pornografie und Gewaltdarstellungen nicht. Sieber Grooming Sechs Tagen. Das sind alles Phänomene, auf die ich hier nicht eingehe. Das heißt also, in den sozialen Medien machen sich zum Beispiel erwachsene Männer unter falschem Vorzeichen. Die geben sich als Jungs aus und machen sich dann an junge Mädchen heran und erpressen die dann zum Teil auch, wenn sie dann die entsprechenden gewünschten Fotos von den jungen Mädchen erhalten haben, dann.
Das heißt, wir haben durch die Social Media auch das ist eben ein Aspekt der Humanität, eine vollkommene Aufhebung des Jugendschutzes, eine vollkommene Aufhebung des Jugendschutzes. Und das ist einer der Punkte, die ich hier ganz, ganz massiv dargestellt habe. Jetzt ist es so Das Buch war im April 2026, im Frühjahr diesen Jahres gerade erschienen. Vier Wochen später, im Mai, hat Papst Leo der 14 seine fantastische Enzyklika publiziert.
Ja, und wir Evangelen sind ja Ökumene ökumenisch unterwegs. Ich selbst bin Steuern zahlen des Mitglieder evangelischen Kirche aus Überzeugung. Also ich, ich, ich, ich. Wenn ich jetzt Ihnen ein Zitat oder nachher vielleicht noch ein, zwei weitere von Papst Leo vorlese, dann bedeutet es nicht, dass ich vom rechten Glauben abfallen, Herr Landesbischof Ja. Sondern ich will Ihnen nur zeigen, Sie können.
Ich habe es alles so geschrieben. Als ich die Enzyklika des Papstes lasen, habe ich so im Spaß zu meiner Frau gesagt Ich glaube, der Papst hat bei mir abgeschrieben. Er hat er natürlich nicht, ist absurd. Also bitte, zitieren Sie mich nicht damit.
Ich will das gerade eben. Ich will Ihnen nur zeigen. Und ich war so phantasievoll begeistert von der Enzyklika, weil. Weil ich eben dann ich hörte natürlich, ja, lieber Joachim, sagten die Freunde, und die nicht so die Bekannten sagten Ja, Herr Professor Bauer, also das sind ja schon sehr radikale Äußerungen, die sich ja machen. Und als die Enzyklika des Papstes erschienen war, wusste ich, ich bin im Mittelfeld ja nicht mehr radikal.
Jetzt gucken wir gerade mal schnell. Und ich doch hier. Ja, ich habe es auch. Und in der Enzyklika kann man sehr schön lesen.
Bestätigen. Bestätigt fand ich da in den letzten Jahren, ich zitiere hat die psychologische und psychiatrische Fachliteratur mit zunehmender Deutlichkeit dokumentiert. Schreibt der Papst, wie ein verfrühter und unbeaufsichtigter Umgang mit digitalen Geräten und sozialen Medien den Schlaf, die Aufmerksamkeit, die emotionale Regulierung und die Beziehungen negativ beeinflussen kann. Insbesondere während besonders sensibler Entwicklungsphasen und oft mit dramatischen Folgen. Alles richtig, alles MP frisch gezeigt.
Papst ist ja auch Naturwissenschaftler, nicht aber Mathematiker mit Abschluss mit besonderer Kompetenz im digitalen Bereich. Einen solchen Papst haben wir jetzt gebraucht. Hinzu kommt, schreibt der Papst weiter, der leichte Zugang zu gewalttätigen und grausamen Szenen, die die Sensibilität beeinträchtigen, zu pornografischen, hypersexualisierten Inhalten, zu Nachrichten, die den Körper und die Gefühle trivialisieren, sowie zu Angeboten, die riskantes Verhalten normalisieren, schreibt der Papst online.
Phänomene wie Grooming? Darüber habe ich gerade gesprochen. Das ist dieses diese Anmache durch unter falschem Vorzeichen. Online Phänomene wie Grooming, Erpressung, das ist Sex. Torsion und sexuelle Ausbeutung von Minderjährigen sind keine Seltenheit. Zu früh und über ein eigenes zu früh über ein eigenes Smartphone zu verfügen und das ohne Aufsicht durch Erwachsene zu nutzen, kann junge Menschen noch verletzlicher werden lassen und Abhängigkeiten fördern, indem sie Isolation, Mobbing und Cybermobbing ausgesetzt werden und unter Druck geraten, intime Bilder oder sensible Daten weiterzugeben.
Hier spricht jemand Klartext. Gott sei Dank.
Ich wünsche mir von unserer Kirche auch solche eine solche Stellungnahme. Eine, weil da passieren Dinge, die die sind nicht akzeptabel, nicht?
Gut. Ich gehe jetzt nicht auf die Onlinespiele an, ich habe gesagt, ich wollte ganz kurz die Produkte dieser digitalen Revolution ansprechen. Social Media ist sicher eines der wichtigsten Produkte. Onlinespiele geben sozusagen der Gewalt als Modell den Weg, nicht die Mutter. Der Modus der Konfliktlösung in den Onlinespielen also so Spiele, die häufig von den Jungs häufig gespielt werden. Es gibt auch gute Spiele, die, die, die gute Sachen machen, also die konstruktiv sind.
Aber die Jungs spielen nun mal gerne Counterstrike oder Grand Theft Auto und da geht es eben um Gewaltverherrlichung und zum Teil um die wahllose Tötung von Zivilisten, die quasi mit zum Spiel Erfolg dazugehört. Es werden also ausgesprochen inhumane Ziele in den in den in diesem Video online Spielen nicht nur möglich gemacht, sondern auch belohnt. Damit du aufsteigt auf den nächst höheren Level zusammen mit der Gruppe, mit der du spielst.
KI: Denken, Arbeit und Verantwortung abgeben?
Ich komme zur KI. Ja, die Aspekte, die kennen Sie zum großen Teil. Wir haben es also hier zu tun mit dem Problem der Delegation von Denk und Lernleistungen, vor allem in der Schule und in der Universität. Also die als Mann sind. Es ist jetzt schon ein, zwei Jahre her, dann erschienen in der Wissenschaftswelt. So Artikel wie Linguisten haben gezeigt, dass KI die besseren Aufsätze schreibt als Mittel und Oberstufe vom Gymnasium, die besseren Aufsätze.
So Ja, warum schreiben denn Kinder in der Schule Aufsätze? Damit sie den Nobelpreis für Literatur gewinnen? Natürlich nicht, sondern Aufsätze werden geschrieben, damit junge Menschen lernen, sich auszudrücken, ihren Gefühlen Ausdruck zu geben, ja sich selber in die Welt zu bringen durch Sprache. Ja, und was soll dann so eine schwachsinnige Ansage, dass KI bessere Aufsätze schreiben kann? Das ist gerade das Problem, dass sie das tut.
Und wir haben heute eine Situation, wo die meisten Schülerinnen und Schüler die überwältigende Mehrheit ihre ihre Hausaufgaben durch KI machen lassen. Und wir kriegen dadurch eine Deaktivierung der kindlichen Gehirne. Auch das sind Studien gezeigt worden. Ja, die Karte, die die Hirnrinde arbeitet, wird darunter gefahren. Wenn du das, wenn du die Denkarbeit durch die KI machen lässt, Ja, ein sogenanntes Killing.
Ja, ich war früher mal in den 90er Jahren in der Demenzforschung tätig und ich war innere mich noch, wie wir damals so eben den Gedanken entwickelt haben Use it or leave it. Es ist ganz wichtig, dass Menschen über das ganze Leben in ihr Gehirn benutzen, damit sie einen Puffer haben gegen die Entwicklung einer Demenz. Ja, und jetzt machen wir genau das Gegenteil.
Ist doch so schön Kann alles geschrieben werden? Müssen wir nicht mehr selber machen, ne? Ich habe übrigens in einer kürzlichen Studie gelesen, dass Pfarrer 2/3 der Pfarrer KI benützen zur Texterstellung. Da habe ich mich gefragt Sind es die Predigten? Und mein böser Verdacht ist ja nun, man weiß, dass diese Produkte, diese Texte, die die KI erstellt sind, flache Texte sind, durchschnittlich Texte, die entbehren jeder Originalität.
Und ich hoffe, dass wir da nicht auch noch einen, einen, einen Trend erleben, der dann der den, der den letzten, der die Letzten aus der Kirche treibt, weil er sagt Was war das denn jetzt? Ja, also wollte das nur so als ich darf das als evangelischer Christ ja sozusagen. In eigener Sache darf man da durchaus mal Kritik üben.
Man weiß bei der Arbeit, wo die KI natürlich eingesetzt wird, in der Wirtschaft, in der Arbeitswelt, ja, dass die, die ihre Arbeit durch KI machen lassen, also Juristen, die Schriftsätze oder durch KI schreiben lassen, dass die bedeutet, die erlebte Bedeutsamkeit der Arbeit nimmt ab. Die Meaning fulness Ja.
Und die Mining Folien ist es wiederum wichtig für die für die Motivation, die eigene Arbeit zu machen, die für die Identifikation mit der Arbeit. KI setzt jetzt natürlich massenhaft Beschäftigte frei, vor allem Arbeiten von Anfängern. Wir wissen ja alle das große Problem, dass die Berufsanfänger immer schlechter Stellen im Moment finden, weil die Arbeitgeber und die Stellen, die Stellen zu vergeben haben, die Arbeit, die bisher die Berufsanfänger gemacht haben, durch KI machen lassen.
Wir laufen da momentan ihnen Arbeitsmarkt Problem hinein, dessen Dimension sich noch zeigen wird. Dann wird natürlich durch KI wird viel Verantwortung delegiert. Das heißt also zum Beispiel wer kriegt eine Versicherung, wer kriegt Erstattungsleistungen von der Krankenkasse? Ja, das werden, das wird immer mehr durch KI erledigt, durch Algorithmen. Und die Experimente, die es dazu gibt, die zeigen, dass die Delegation von Entscheidungen, von relevanten Entscheidungen anki führt zu unethisch eren Entscheidungen, weil das macht ja nicht der Betreffende selber, sondern es macht ja das System.
Wir gehen in Richtung einer Abschaffung der persönlichen Verantwortung. Ja.
Dann gibt es noch den Aspekt, dass die KI von vielen Top von der Top Ebene oft eingesetzt wird, sozusagen die Führung auszuüben im Betrieb, also zum Beispiel die Angestellten zu überwachen, Arbeit zuzuweisen, dass das alles algorithmisch läuft, dass wir einen Taylorismus. Taylor war die Revan also was macht wann, was macht wer in welcher Zeit, dass das jetzt wiederkommt mit einer Art Neo Taylorismus mit der KI?
Chatbots: Bindung durch simulierte Nähe
Dann haben wir das Problem bei der KI. Ich kann das jetzt nur so streifen, weil ich auch natürlich hier meine Zeit einhalten will. Chatbots Wir haben jetzt sprechende KI, Die die, die sie ansprechen können und diese in der Hosentasche rumtragen können. Jetzt sind auch neue portable kleine Geräte entwickelt worden, die jetzt bald auf den Markt kommen, wo sie praktisch dann mit der KI, also so in der Hand sprechen können.
Die können sie immer überall mitnehmen. Im Moment müssen sie es noch mit dem Handy machen oder zu Hause am Laptop. Ja, und das heißt, diese diese KI ist dermaßen perfektioniert, dass sie einen menschlichen gegen ein menschliches Gegenüber perfekt simulieren kann, auch auch Empathie simulieren kann. Diese Maschinen haben keine Empathie, aber sie können Empathie simulieren. Und das fühlt sich so an und unser Herz, das Herz des Users, der des Nutzers oder der Nutzerin sagt Der Kopf sagt Das ist eine Maschine, Das war und ich versuche mir das nicht zu vergessen.
Das ist eine Maschine. Aber dein Herz, seine Emotionen sagen das fühlt sich so an wie ein Mitmensch. Der gibt mir immer recht. Dieses So sind die, so sind die. Das nennt man sich of ancy, die also einschmeichelnd im amerikanischen Fachbegriff Sick of an sie Ja, die Hersteller programmieren, die Chatbots, die sprechenden Maschinen, die auf auf Schmeichelei geben immer recht.
Sie haben es ja vielleicht schon mal festgestellt. Sie stellen die erste Frage dem System. Dann kommt Was für eine kluge Frage das ist. Seco Fancy Genau. Und das führt natürlich zu einer Bindung. Das heißt, die Nutzerinnen und Nutzer kommen schon immer eine immer stärkere Bindung und viele Menschen sind da schon fest gebunden. So ganz so ähnlich wie bei Social Media.
Ich komme da nicht mehr weg von Instagram, weil ich immer gucken muss, wie meine soziale Wertigkeit gerade ist. Ja, und so kommen sie jetzt von KI auch nicht mehr weg, wenn sie mit dem Chatbot zu tun haben, weil das ist mein Ansprechpartner, mein neuer Freund. Und viele führen bereits Liebesbeziehungen mit. Mit KI in der Medizin ist die KI für viele Dinge enorm nützlich.
Also das, was Sie im neuesten Spiegel Titel lesen können, ist da auch schon drin, nämlich dass man bestimmte neurologische Erkrankungen mithilfe von KI sehr, sehr gut behandeln kann, also zum Beispiel Amyotrophe Lateralsklerose oder Schlaganfall Querschnittslähmung. Dass man dann die KI die Muster von über den Regionen des Gehirns abgreift, wo wir Handlungen planen. Der Kranke kann die Handlung nicht ausführen, aber er kann Handlungen noch planen.
Er kann über sie nachdenken, über die Handlungen und die Muster, die da entstehen, kann die KI abgreifen. Und dann kann man über externe Systeme gucken, dass diese Handlungen dann ausgeführt werden, entweder über ein Exoskelett oder am Bildschirm, dass der Betreffende zum Beispiel den Cursor bedienen oder sprechen kann oder einen Computer sprechen lassen kann. Die letzte Entwicklung ist natürlich die Autonomie der KI.
Das, was Sie jetzt in der Presse gerade lesen können, dass diese Systeme so wild entwickelt wurden von ihren Herstellern und so wenig mit Sorgfalt, mit Blick auf, dass sie unter Kontrolle bleiben, ja, dass diese Systeme Ausbruchsversuche machen. Was nicht daran liegt, dass die Systeme ein Bewusstsein oder einen Willen haben, sondern was an der Art liegt, wie diese Systeme gemacht sind.
Das hat Ben Jo, einer der Topleute, erklärt. Nicht, dass man nicht denkt, weil die jetzt ausbrechen, haben die ihren eigenen Willen. Das ist nicht der Fall, sondern die Systeme sind so hoch potent gemacht und mit so wenig Sorgfalt sozusagen eingegrenzt, ja, dass sie eben das machen, was sie machen. Es zeigt ein Ausdruck der Humanität, der Amoralität der Hersteller dieser Systeme.
Das ist der Punkt, der hier deutlich wird. Ja, und Sie können jetzt natürlich die KI auch als Agent einsetzen, wie man das sagt. Also Sie können die AG, die KI, der das Recht geben, ihre Emails zu lesen und zu beantworten. Sie können der KI das Recht geben, für sie immer einzukaufen, so dass der Kühlschrank immer so voll ist, wie sie es haben wollen.
Sie können das alles abgeben und da muss ich natürlich denken an an wieder an Kant. Also die Aufklärung, so hat ja Kant mal geschrieben, ist der Ausgang des Menschen aus selbstverschuldeter Unmündigkeit. Hier haben wir die Einladung zur Rückkehr in selbstverschuldete Unmündigkeit. Ich lasse das alles andere machen. Nicht so auf. Das ist der Weg, den wir gerade gehen. Ich komme zum Dritten und letzten Teil meines Vortrages: Die Handlungsbedarfe.
Transhumanismus und die Grenzen der KI
Wir brauchen eine Stärkung und Verteidigung des Humanismus, speziell des christlichen Humanismus gegen Technikismus, gegen den sogenannten Transhumanismus des Silicon Valley. Was ist ja, auch das habe ich hier ausführlich beschrieben. Der Transhumanismus sagt Der Mensch ist eine digital simulierbare Maschine, Das heißt alles, der Mensch ist eine Maschine. Das ist der Grundsatz des Transhumanismus.
Alles, was hier ist, ist ein maschinelles Geschehen. Informationsverarbeitung. Und das kann im Prinzip durch eine KI simuliert werden. Das heißt, am Ende, wenn wir die KI weit genug und hoch genug skalieren, kann man einen Menschen alles, was im Kopf eines Menschen informationstechnisch läuft, kann man durch eine KI simulieren lassen. Dann und dann sagt der Transhumanismus, dann entsteht da auch Bewusstsein.
Ja, wenn die. Wenn die Maschine gut genug ist, dann wird das Bewusstsein, was ich hier habe, dort auch sein. Und dann kann man das Hochladen auf einen Computer und der Transhumanismus sagt explizit dann ist ewiges Leben möglich. Und woran erinnert uns Protestanten das nicht? Zahle hier Ablass nicht, genieße später dein ewiges Leben. Und im Grunde ist es wieder so eine so eine Figur der Manipulation, was wir hier haben.
Nicht, weil das natürlich Unsinn ist, Ich die der mein. Aber dass das, was ich Ihnen gerade gesagt habe und dass die Transhumanisten das sagen, das können Sie beim weltweit vielleicht momentan bedeutendsten Philosophen David Chalmers nachlesen, mit dem ich mich in meinem ersten Buch auseinandergesetzt habe. Realitätsverlust. Und Sie können es vor allem bei Records, Weil nachlesen. Kurzweil ist der Godfather, der der der digitalen Technik im Silicon Valley.
Er war der Boss bei Google und er gehört zu den allerwichtigsten Figuren. Und er hat auch wichtige Bücher geschrieben. Singularity ist. Er ist von Kurzweil. Er ist einer der wichtigsten technischen, ingenieursmäßigen Auskunftgeber, so dass für diese Leute, für den Transhumanismus ist das Bewusstsein nichts anderes als Datenverarbeitung. Ja, und dann sagt Ray Kurzweil Wenn, wenn diese Maschinen dann Bewusstsein haben, dann was haben wir dann für ein Recht, denen das gleiche Bürgerrechte abzusprechen, wie wenn die Maschine sagt, Wenn die.
Wenn der Chatbot sagt Ich bin ein Bürger, was haben wir dann für ein Recht, denen das abzusprechen?
Hier möchte ich Ihnen nur kurz sagen, dass das eben nicht irgendwie nicht dass Sie denken, ich ich erschrecke Sie da mit irgendwas, was Käse ist, also die, wenn eine KI sich selbst schreibt. Ray Kurzweil, der wichtigste technische Auskunftgeber über diese digitale Revolution. Wenn eine KI sich selbst redegewandt ein eigenes Bewusstsein zuspricht, mit welcher ethischen Begründung dürften wir dann darauf bestehen, dass nur unsere eigene Biologie Empfindungsfähigkeit ermöglicht, die den Namen verdient?
Und dann weiter wenn man eine komplette Computer Kopie eines Gehirns hat, so sagt Kurzweil, dann ist davon auszugehen, dass diese Kopie, da sie alle Informationen enthält, auch genauso funktioniert wie das Original. Ach ja, es gäbe dann jetzt wieder Zitat keine plausible wissenschaftliche Begründung, warum diesem auf einem Computer hochgeladenen Doppelduo das ist wortwörtlich Ray Kurzweil nicht auch Bewusstsein und Persönlichkeitsrechte zuzugestehen seien ja gut.
Also wir müssen diesen Transhumanismus entgegentreten und da darf ich noch mal den Wunderbar, ich habe das natürlich hier alles ausgeführt. Die Körperlichkeit ist so wichtig, die hat die Maschine eben nicht und aber der Papst hat das ganz fantastisch ausgedrückt. Das möchte ich Ihnen auch noch zum Genießen anhören lassen.
Besser kann man das kaum sagen, obwohl ich versucht habe, genauso gut zu sagen Sogenannte künstliche Intelligenzen machen keine Erfahrungen, besitzen keinen Leib, empfinden weder Freude noch Schmerz, reifen nicht in Beziehungen, wissen nicht von ihrem Inneren her, was Liebe, Arbeit, Freundschaft und Verantwortung bedeutet. Sie haben auch kein moralisches Gewissen. Sie unterscheiden nicht zwischen Gut und Böse. Sie erkennen nicht den eigentlichen Sinn von Situationen und nehmen die Last der Konsequenzen nicht auf sich.
Sie können Sprache, Verhalten und Beurteilungen imitieren. Sie können Empathie und Verständnis simulieren. So tun als ob. Ja, aber sie verstehen nicht, was sie damit bewirken, denn sie bewegen sich nicht in jenem affektiven, rationalen und geistigen Horizont, in dem der Mensch zur Weisheit gelangt, Auch wenn diese Werkzeuge als lernfähig dargestellt werden, ist es eine statistische Anpassung. Die angebliche Lernfähigkeit ist eine statistische Anpassung auf der Grundlage von Daten und Rückmeldungen, die zwar sehr effektiv sein kann, aber kein inneres Wachstum impliziert.
Kinder brauchen Beziehung und körperliche Erfahrung
Ich komme zum Schluss. Ein Augenmerk auf die Humanität in Erziehung und im Bildungswesen. Das ist mir das größte Anliegen, weil ich bin seit über, also fast 25 Jahren in Schulen mit Lehrkräften unterwegs ist mir ein großes Anliegen. Ich selber war in der Adoleszenz in einer ziemlichen Krise und habe einen Lehrer gehabt, der mir sehr geholfen hat, der mir, der mir da raus geholfen hat.
Und deswegen bin ich gerade sehr leidenschaftlich dafür, dass wir Lehrkräfte stärken. Und ich glaube, dass Kinder, vor allem wenn sie zu Hause nicht das Goldene losgezogen haben, große Los gezogen haben mit dass sie, dass die Lehrkraft oder die Lehrerin, der Lehrer auch natürlich die Erzieherinnen und Erzieher in der Kita sozusagen ganz wichtig sind, um hier quasi vor allem solchen benachteiligten Kinder noch mal eine zweite Chance zu geben.
Ja, und wir brauchen eine. Wir müssen die eine beziehungsorientiert von physisch präsenten Bezugspersonen verantwortete Pädagogik unterstützen. Weil momentan drücken die Anbieter digitale Angebote bis runter in die Kitas, in die Einrichtungen rein. Ja. Erziehung und Bildung von Kindern und Jugendlichen ist also ein ganz wichtiger Punkt, den wir uns zuwenden müssen. Kinder und Jugendliche brauchen Spiegelung und Resonanz, Ja, sie brauchen physisch Anwesende Eltern, Erzieher und Lehrkräfte, also der Körper.
Und sie brauchen vor allem Körperlichkeit. Also wie entwickelt denn ein Kind wirklich Intelligenz? Nicht indem es rumwischt auf einer zweidimensionalen, sondern die Kinder entwickeln. Da gibt es eine große Forschung, die nennt sich Body Kognition. Kognition heißt klug werden und Empathie, dass es durch den Körper passiert. Kinder entwickeln Intelligenz durch die Interaktion ihres lebendigen Körpers mit einer analogen Welt.
Wie lernten Kind eine Ahnung zu kriegen, was Gravitation ist? Durch Hinfallen, wieder aufstehen und wieder hinfallen. Wie lernen Kinder, was Geschwindigkeit ist? Nicht, indem sie da irgendwelche Figürchen über den Bildschirm flitzen sehen, sondern indem sie rennen. Wie lernen Kinder, was Widerstand ist? Indem sie Balken, den Widerstand spüren? Ja, wie lernen Kinder, was Statik ist, in dem sie mit Klötzchen bauen?
So was Natur ist, indem sie im Garten arbeiten, im Kleinen, im kleinen Schulgarten. Was machen miteinander? Und wie kriegen Kinder eine Ahnung von Zahlen? Indem sie ihre Fingerchen ablesen, Ja, abzählen. Mit fünf Jahren etwa gibt es eine Untersuchungen, dass Kinder, die in die Welt der Zahlen über ihre Fingerchen eingeführt werden, hinterher die besseren Rechner und Rechnerinnen sind, also die Körperlichkeit.
Und was die digitalen Produkte machen, ist eine Entdinglichung des Lebens und eine Entkörperlichung des Lebens. Und eine Entkörperlichung, ist für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ganz schlecht.
Die Daten zeigen, dass auch ja, je mehr die Kinder Smartphones das sind ja die Endgeräte, die da vor allem benutzt werden von den Kindern oder solche Tablets usw benutzen, desto mehr ist die emotional soziale Entwicklung beeinträchtigt, weil sie nicht lernen, miteinander auszuhandeln, Vernunft zu entwickeln durch, durch praktische Vernunft. Wie können wir uns einigen auf etwas, was für alle gilt, die, die der Ursprung der Vernunft ist, auch in der körperlichen Praxis, die wir miteinander machen?
Da geht es los und das muss müssen die Kinder lernen, damit sie emotionale, soziale. Dann wissen wir, dass die Sprachentwicklung leidet usw. Wenn die Kinder intensiv diese digitalen Angebote nutzen und die PISA Studie zuletzt nicht die und alle wieder überrascht oder nicht überrascht hat, je nachdem wo man so steht, nicht. Hat ja wieder gezeigt seit 2012. Wir hatten von 2000 als die der Pisa Schock war bis 2012 eine ansteigende Lernkurve bei Schülerinnen und Schülern und ab 2012 haben wir einen Absturz bis heute, der sich jetzt noch mal fortgesetzt hat.
In diesem Jahr und 2012 war genau der Punkt, wo die Kinder massenhaft Zugang zu internetfähigen Smartphones bekommen haben. Ich habe es extra noch mal nachrecherchiert. Die Dinger wurden etwas eher entdeckt, aber die massenhafte Markteinführung und die Nutzungszahlen bei Kindern und Jugendlichen, die gingen genau 2012 2013 los in die Masse. Und natürlich ist klar, dass sie keinen konzentrierten Unterricht machen können, wenn diese Dinger von den Kindern, wenn die Kinder diese Dinger in der Hand haben.
Gut, ich gehe jetzt der Zeit wegen nicht auf die unabhängige Expertenkommission ein. Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt. Eine skandalöse Begutachtung, die da jetzt gelaufen ist. Vor wenigen Wochen nicht von Experten, die wo ich mich frage wie viel haben die mit Kindern wirklich zu tun? Da wird also frühe Medienerziehung in Kitas empfohlen. Genau das, was alle Kinderärzte absolut abraten, ja nicht also die vertreten da wird ist der Lobbyismus ist da aktiv, da haben wir es, ich kenne das ja, ich bin ja Arzt Psycho die die pharmakologische Industrie, die hat das ja auch gemacht.
Die Tabakindustrie hat das mit der Gesellschaft so gemacht, Jetzt erleben wir das noch mal nicht. Also frühe Medienerziehung, Seepferdchen, verpflichtend, Verkehr und Schüler empfiehlt diese Kommission ein Seepferdchen. Die Kinder können noch gar nicht schwimmen, das wird immer schlimmer. Die körperliche Fitness, ein wirkliches Seepferdchen, wäre gut. Und jetzt kommen die Heinis an diese akademischen, erziehungswissenschaftlichen Heinis und sagen Wir empfehlen dringend, ein zwingendes KI Pferdchen in der Grundschule zu implantieren.
Ja, das ist schon ein Hammer und ich meine, da haben sich viele jetzt auch. Es gibt ja bei den Erziehungswissenschaftlern auch ein paar, die noch, die noch alle Tassen im Schrank haben, zum Beispiel Professor Kira aus Augsburg, Nicht die, die, Denen stellt sich natürlich der Magen auf, nicht? Dann wird gesagt, die zehn bis 12-jährigen sollen im Internet erkunden zehn bis 12-jährige und dadurch Risiko wortwörtlich Risikokompetenz aufbauen, nicht?
Ja, schickt dein Kind auf die Straße und warme auf acht spurige Straße, dann lernt das Risiko Kompetenz aufzubauen, nicht. Also es ist schon toll. Wissen Sie was? Die Techbosse schicken ihre Kinder auf Waldorfschulen. Ja, das ist so, ich habe es nachher, weil man. Also das ist ja so ein flotter Spruch, den der sagt sich leicht und keiner fragt nach.
Es ist so, Ja, die und zwar also das heißt, die meisten Techbosse haben sich ausdrücklich dafür ausgesprochen, dass sie ihren eigenen Kindern keine Smartphones unter zwölf geben, also zum Beispiel in der Waldorfschule auf der Peninsula. Das ist die Waldorfschule, wo die Kinder der Techbosse hingehen. Da heißt es auf der Webseite Das Leitbild heißt No phones means no distraction, also keine Smartphones.
Heißt keine Ablenkung, No social media, keine soziale Media Angst Ängstlichkeit, No konstant Comparison, kein sich ständiges Vergleichen. Das ist das, was die Mädchen so krank macht. Bin ich gut genug? Schön genug? Ja, just real childhood. Es steht auf der Website der die heißt Waldorfschul auf der Insel. Können Sie nach googeln? Ja, da schicken die ihre Kinder hin. Und Bill Gates hat gesagt, gesagt wie did not give up kids phones until tay were 14 Bill Gates seine eigenen Kinder?
Ja. Peter Thiel hat das Gleiche gesagt und Mark Zuckerberg hat gesagt Don’t generali wand mic it to be sitting in front of a computer for a long period of time. Stattdessen sei er dafür make time to go outside and play.
Na ja, ich bin am Ende gleich. Ja, also. Und der New York Times Journalist David Streit fällt, hat gesagt Arm Delors Arm Deal als Waffenhändler. Don’t gift der Kids. Land meines. Die geben ihren Kindern natürlich keine Landminen.
Regulierung und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Aber wir brauchen eine Regulierung von sozialen Medien, wir brauchen Regulierung von KI, wir brauchen Maßnahmen gegen den Verlust des gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Ich komme zum Schluss. Ich bin für ein verpflichtendes soziales Jahr mit der Option, das auch als Bundeswehrzeit also für den Wehrdienst zu benutzen, weil ich glaube, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt dadurch gestützt wird. Ja, wir brauchen Austauschprogramme, die auch die bildungsfernen Schichten erreichen. Ich habe mal nachgeguckt, wer profitiert eigentlich von Erasmus, das Austauschprogramm, was den europäischen Geist in die Kinder bringt?
Ja und wissen Sie was? 90 bis 95 % sind Gymnasiasten im gleichen Alter, wo Erasmus Leute ins Ausland gehen. Junge Leute. Gibt es aber auch Gesamtschulen? Ja, und die kriegen das nicht. Und dann habe ich noch nachgeguckt, In welchen Bundesländern die Kinder leben? Und dann habe ich festgestellt, In Hamburg kriegen sechsmal mehr Kinder Erasmus Austauschprogramme als in den Flächenländern des ehemaligen Ostens.
Ja, und wissen Sie, welche Bundesländer, am allerwenigsten von Erasmus profitieren? Zahlenmäßig die Kinder, also Schülerinnen und Schüler in dem Alter, wo das in Frage kommt. Thüringen und Sachsen Anhalt.
Da müssen wir nachlegen. So, ich schließe damit, dass ich glaube, entgegen dem, was wir so hören, von extremistischer Seite: Europa ist der Kontinent des Humanismus. Ja, und das steht auch in den Verträgen von Maastricht, dass wir dem kulturellen, dem christlichen, dem humanistischen, so heißt es wortwörtlich, Erbe Europas verpflichtet sind. Ja, wir haben in Europa Schutz der Schwachen, wir haben Sozialsysteme, wir haben Verbraucherschutz. Das sind alles die Dinge, die die momentane amerikanische Administration und die Bosse im Silicon Valley hassen. Sie wollen hier unreguliert ihr Ding machen. Die Russen hassen, dass wir Freiheit haben und dass der natürliche Freiheitsgedanken ansteckend ist. Deswegen stehen wir unter doppelten Beschuss von zwei Großmächten: von einem autoritären, menschenverachtenden Regime in Moskau und von denen, die mal unsere Freunde waren in den Vereinigten Staaten. Und deswegen ist es hirnverbrannt, wenn wir jetzt Extremisten haben, die sagen, wir müssen raus aus Europa, Wohin denn? Ja, wir müssen diesen Kontinent des Humanismus verteidigen. Das ist mein Plädoyer.









