Ein Sommer der Superlative …

Sommerimpuls von Akademiedirektor Prof. Dr. Jörg Hübner

Wir befinden uns mitten in einem Sommer der Superlative: Die Sonnenscheindauer übertrifft alle Erwartungen. Die Temperaturen erreichen Höhen, die weit über dem Durchschnitt liegen. Selbst das Wasser an der Nordsee steigt auf mehr als 20 Grad Celsius. Es ist hoffentlich nichtsdestotrotz eine entspannende und erholsame Zeit des Sommers!

Dabei sind die sich verschärfenden und miteinander verschränkten Krisen uns stets im Bewusstsein. Sie holen uns immer wieder ein. Selbst die hohen Temperaturen sowie die überdurchschnittliche Sonnenscheindauer sind ja die Rückseite einer Klima- und Wasserkrise, mit der sich aktuell viele Landwirte, Städte und Transportunternehmen beschäftigen müssen. Wir wissen nicht, wie es nach dem hoffentlich erholsamen und sonnenreichen Sommer weiter geht und was uns im „heißen Herbst“ erwartet …

Bevor die letzten Monate des Jahres anbrechen, beginnt am 31. August 2022 in Karlsruhe ein Ereignis, das kirchenhistorisch einmalig ist: Die Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen tagt zum ersten Mal in seiner Geschichte in Deutschland, seit 50 Jahren zum ersten Mal wieder in Europa. Vom 31. August bis zum 8. September kommen zur 11. Vollversammlung 5.000 Vertreter*innen aus 120 Ländern und 350 Mitgliedskirchen der Welt zusammen, um sich unter der Überschrift „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“ zu beraten und Beschlüsse zu fassen. Die Vollversammlung in Karlsruhe ist also ebenfalls ein Ereignis der Superlative in diesem Sommer.

Hoffentlich wird es auch thematisch und inhaltlich eine Vollversammlung der Superlative sein. Denn auch die russisch-orthodoxe Delegation wird auf der Vollversammlung erwartet, sie ist von der Leitung des ÖRK nicht ausgeschlossen worden. Spannungsreiche Diskussionen werden erwartet. Aber in solch einer Phase, in der sich Krisen gegenseitig verstärken und überlagern, ist jeder Dialog schon ein Zeichen der Hoffnung. Und vielleicht gelingt es den Vertreter*innen der 350 Mitgliedskirchen doch noch, auch die Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche zu einer qualifizierten Stellungnahme zum russischen Eroberungskrieg zu bewegen.

Natürlich steht auch die Klimakrise im Mittelpunkt der Beratungen. Wenn Kirchen hier ein hoffnungsvolles Zeichen in einer (auch im wahrsten Sinne) aufgeheizten Zeit setzen können, könnte auch dies dazu beitragen, die Welt zu einen. Durch die Liebe Christi, die alle Christ*innen miteinander über alle Unterschiede hinweg verbindet.

Wenn Sie an diesem Sommerereignis der Superlative teilnehmen wollen, können Sie die Plenarsitzungen online verfolgen oder aber Tagestickets für die Teilnahme vor Ort erwerben. Details finden Sie hier.

Wir wünschen Ihnen in diesem Sinne einen Hoffnung machenden Sommer!

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Alexander Bergholz

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Referent Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Kathrin Fechner

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