25.02.2026, 16:00 - 19:45 Uhr, Kooperationsveranstaltung,
EKD-Friedensdenkschrift in der Diskussion. Stimmen aus der Ukraine und Polen
11. Friedensethischer Studientag – online
Während des 11. Studientags sprechen wir mit Gästen aus Polen und der Ukraine über die neue Friedensdenkschrift. Sie bringen ihre Perspektive auf das Konzept der rechtserhaltenden Gewalt und zum gerechten Frieden ein. Im Anschluss diskutieren wir mit den Experten und den Teilnehmenden die internationale Dimension der Friedensdenkschrift.
Sie sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.
Anmeldung
Ihre Anmeldung senden Sie bitte an Sarah Wittfeld, sarah.wittfeld@kircheundgesellschaft.de
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie unter:
www.kircheundgesellschaft.de/media/260305_ekd-friedensdenkschrift_in_diskussion.pdf
- Thema
- Programm
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- Weitere Infos
Thema
Die Evangelische Kirche Deutschlands hat eine neue Friedensdenkschrift erarbeitet, die sich intensiv mit dem Begriff und Konzept der „rechtserhaltenden Gewalt“ und der Frage nach einem „gerechten Frieden“ auseinandersetzt. Diese Überlegungen werden von ukrainischen Theologen und einem polnischen Publizisten auf ihre Tragfähigkeit in der Realität befragt. Da der Krieg gegen die Ukraine liebgewordene pazifistische Positionen infrage stellt, ist das Gespräch mit unmittelbar von massiver militärischer Gewalt Betroffenen, die als Theologen und Politiker selbst eine lebbare Haltung dazu entwickeln müssen, eine Frage der Redlichkeit und eine Notwendigkeit. Während des 11. Studientags erläutern die Gäste ihre Positionen zum Konzept der rechtserhaltenden Gewalt und zum gerechten Frieden, bevor dann das Gespräch für die Teilnehmenden der Veranstaltung geöffnet wird.
Programm
16:00
Begrüßung und Einführung
Dr. Sebastian Kranich
16:15
1. Podium: Gehört das Böse zum Menschen?
Sergeij Bortnyk, Professor der Kiewer theologischen Akademie der Ukrainischen Orthodoxen Kirche
im Gespräch mit Dr. Helge Betzold und Dr. Friederike Krippner
und Diskussion mit den Teilnehmenden
17:15
Pause
17:30
2. Podium: Was heißt rechtserhaltende Gewalt?
Adam Krzeminski
Journalist und Publizist der Wochenzeitungen Polityka und DIE ZEIT
18:30
3. Podium: Welcher Friede ist gerecht?
Erzpriester Georgiy Kovalenko, Rektor der Offenen Orthodoxen Hl. Sophia-Universität, Kiew
im Gespräch mit Dr. Carola Hausotter und Prof. Dr. Jörg Hübner
und Diskussion mit den Teilnehmenden
19:30
gemeinsame Abschlussrunde
Reisesegen und Ende der Veranstaltung
Dr. Sebastian Kranich
Referierende
Leitung
Dr. Carola Hausotter
Dr. Carola Hausotter
Studienleiterin
Referent*innen
Sergeij Bortnyk
Professor der Kiewer theologischen Akademie der Ukrainischen Orthodoxen Kirche
Marek Prawda
Polnischer Diplomat
Erzpriester Georgiy Kovalenko
Rektor der Offenen Orthodoxen Hl. Sophia-Universität, Kiew
Weitere Infos
Tagungsnummer
430926
Anmeldeschluss
25.02.2026
Zielgruppen
An Politik und friedensethischen Fragen Interessierte
Veranstalter
Kooperationspartner
Preis pro Person
Information über Kooperationspartner
Themengebiete
Kontakt
Silke Klostermann
Assistentin der Direktion
E-Mail an: silke.klostermann@ev-akademie-boll.de
Tel.: 07164 79-206
Kooperationspartner
Evangelische Akademie Frankfurt
Evangelische Akademie Sachsen
Evangelische Akademie Thüringen
Evangelische Akademie Braunschweig Abt Jerusalem




