Erste Entwicklungspolitische Landeskonferenz in Baden-Württemberg

Evangelische Akademie Bad Boll moderiert Fortsetzung des Entwicklungspolitischen Dialogs im Land Baden-Württemberg

Dieter Heidtmann (Mitte) moderierte die Diskusision mit (v.l.) Igrd Walz, Petra Häffner, Rita Haller-Haid und Thaddäus Kunzmann.

Bad Boll/Stuttgart. Was wir kaufen, wie wir reisen oder wirtschaften – unsere Lebensweise beeinflusst entscheidend globale Entwicklungen wie den Klimawandel oder die Ressourcenknappheit. Auf der ersten Entwicklungspolitischen Landeskonferenz haben am Samstag, 13. April 2013, mehrere hundert engagierte Bürgerinnen und Bürger die Schwerpunkte der Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg für das kommende Jahr erarbeitet.

Die Konferenz fand im Rahmen der Messe „Fair Handeln“ statt und setzte die Initiative "Welt:Bürger!" fort. In diesem von der Evangelischen Akademie Bad Boll moderierten Bürgerbeteiligungsprozess waren im vergangenen Jahr bereits die neuen entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes erarbeitet worden. „Die Veranstaltung hat erneut zeigt, dass die Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg von einem innovativen und breiten bürgerschaftlichen Engagement getragen wird“, sagte der Studienleiter für Wirtschaftspolitik an der evangelischen Akademie Bad Boll, Dr. Dieter Heidtmann.

In sieben Workshops konkretisierten die Konferenzteilnehmer die entwicklungspolitische Vorhaben für die nächsten zwölf Monate. Die Arbeitsgruppen beschäftigten sie sich mit den Themen Bürgerbeteiligung, Migration und interkultureller Dialog, globales Lernen, Partnerschaftsarbeit, Verantwortung in der Wirtschaft, nachhaltiger Konsum und ökologische Nachhaltigkeit.

Auf der Konferenz wurden zu allen Bereichen Delegierte gewählt, die die Themen bis zur nächsten Entwicklungspolitischen Landeskonferenz im April 2014 gegenüber der Landesregierung vertreten. Landesweit werden darüber hinaus elf Stellen neu geschaffen. Diese so genannten Promotoren (Förderer) sollen in der Entwicklungspolitik engagierte Vereinen und Initiativen miteinander vernetzen und in ihrer weiteren Arbeit unterstützen.   

In der Wirtschaftspolitik hinterfragten die Teilnehmer die gesamtgesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen und forderten mehr Nachhaltigkeit bei der Einkaufspolitik der öffentlichen Hand. Bei der Bildungspolitik stand das globale Lernen an Schulen und Universitäten im Mittelpunkt der Diskussion. Die Themen Ressourceneffizienz und Klimapolitik prägten den Bereich Umweltpolitik. „Die evangelische Akademie Bad Boll wird den entwicklungspolitischen Dialog im Land auch in Zukunft begleiten und sich für die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger einsetzen“, kündigte Heidtmann an.

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