Lohnmodelle im der Diskussion

Tagung in der Evangelischen Akademie Bad Boll

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Das Thema Mindestlohn bleibt kontrovers: Soll es ihn überhaupt geben, europaweit, branchenabhängig oder einheitlich und wenn ja, in welcher Höhe? Um diese Fragen streiten sich die Koalitionspartner, aber auch die Einzelgewerkschaften sind noch im Abstimmungsprozess. Über den Stand der Diskussion informieren und sie unter Wissenschaftlern, Politikern und Gewerkschaftern weiter führen, will die Tagung "Würde hat ihren Wert – Arbeit hat ihren Preis" vom 28.-30. Juni 2006 in der Evangelischen Akademie Bad Boll. "Im Vordergrund steht bei dieser Tagung die sozialethische Perspektive", sagt Jens Junginger, Studienleiter und Vorsitzender des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt (KDA). Seiner Überzeugung nach sind rein wirtschaftliche Abwägungen der Modelle Mindest-, Niedrig- oder Kombilohn nicht ausreichend. Ihm geht es darum, die "Menschenwürde" als Kriterium ins Spiel zu bringen und über Grenzen der Zumutbarkeit zu beraten.

Ein anderer Schwerpunkt der Tagung ist der innergewerkschaftlichen Diskussion über den Mindestlohn gewidmet. Moderiert vom SWR-Wirtschaftsjournalisten Dietmar Krepper tauschen Vertreter von IG Metall, NGG, der IG Bergbau, Chemie und Energie sowie des DGB ihre Positionen aus. In einer Schlussrunde – u. a. mit dem SPD-Abgeordneten Walter Riester – werden schließlich die kontroversen Aspekte der politischen Debatte auf Landes- und Bundesebene diskutiert. Veranstaltet wird die Tagung von der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem "Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt" sowie dem DBG.

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