Leiter des Stuttgarter treffpunkt 50plus in den Ruhestand verabschiedet

Karlheinz Bartel verlässt nach neun Jahren die Einrichtung für Bildungs- und Kulturarbeit mit älteren Menschen in Stuttgart

Dr. Karlheinz Bartel (© Gabriele Roth)

„Als Leiter des treffpunkt 50plus hat Karlheinz Bartel gemeinsam mit seinem Team die Angebote für und mit Senioren ausgebaut. Dabei hat er wichtige politische, kulturelle und spirituelle Akzente gesetzt“, sagte der Stellvertretende Direktor der Evangelischen Akademie Bad Boll, Dr. Günter Renz bei der offiziellen Abschiedsfeier heute (25. Juli 2016) in Stuttgart. Neun Jahre lang hat Bartel die Einrichtung am Rotebühlplatz geleitet, nun wurde der Pfarrer in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger Thomas Reusch-Frey wird am 01.10.2016 seine Arbeit aufnehmen.

Der treffpunkt 50plus ist eine Einrichtung für Bildungs- und Kulturarbeit mit älteren Menschen in Stuttgart. Sie wird von der Evangelischen Akademie Bad Boll im Auftrag und mit Förderung durch die Stadt Stuttgart getragen. Der treffpunkt 50plus arbeitet konzeptionell und praktisch an Vorhaben und Projekten, die sich mit den Konsequenzen des demografischen Wandels befassen. In der Arbeitsgemeinschaft treffpunkt kooperieren 15 verschiedene Anbieter offener Altenarbeit in Stuttgart. Zum Programm gehören: Einzelveranstaltungen, Seminare, Kurse und Gesprächsgruppen, Studien und Begegnungsreisen.

Für das Projekt „Ansichtssache“ erhielt Bartel zusammen mit dem Katholischen Bildungswerk 2009 den Preis der Bundesregierung und des Nachhaltigkeitsrates für „Vorbildliches Engagement in der Zusammenarbeit von Jung und Alt“. Er verantwortete außerdem das Pilotprojekt zur Vorbereitung von Menschen mit Behinderungen auf den Ruhestand und das Curriculum zur Inklusion im Auftrag des Sozialamtes der Landeshauptstadt Stuttgart und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales Baden-Württemberg. Darüber hinaus initiierte er gemeinsam mit dem Journalisten Adrian Zielcke den „Politischer Stammtisch plus“, bei dem das aktuelle politische Geschehen unter anderem auch mit Schülern diskutiert wird. Bartel leitete Meditationskurse und war literarisch tätig. „Mir war es wichtig, durch eine differenzierte Angebotsstruktur dem bunter gewordenen Alter ebenso gerecht zu werden, wie den treffpunkt zur jungen Generation hin stärker zu öffnen“, sagte der gebürtige Tuttlinger: „Denn im Blick auf das bedeutendste Projekt, das ‚Projekt Zukunft‘ müssen die Generationen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Um diese Aufgabe ernst zu nehmen, müsste der treffpunkt 50plus möglichst bald den weiteren Schritt tun hin zu einer Generationenakademie.“

Die Vorsitzende des StadtSeniorenRates Stuttgart e. V., Renate Krausnick-Horst, hatte Bartel bereits im Vorfeld der Verabschiedung gelobt: Er habe nicht nur die Namensveränderung der Einrichtung von Treffpunkt Senior zum treffpunkt 50plus vorgenommen, sondern „diese Einrichtung zu einer stadtrelevanten, modernen Einrichtung für Menschen ab 50 gemacht“.

Bartel, der in den vergangenen Jahren auch Kurse zur Vorbereitung von Erwerbstätigen auf den Ruhestand geleitet hatte, sagte: „Ich habe in Akademietagungen viele auf dem Weg des Übergangs von der Erwerbsarbeit in den Ruhestand begleitet, was einen Kollegen zu der Bemerkung veranlasste, ich sei der von ihnen am besten vorbereitete Kandidat für den Ruhestand. Ja, ich habe begleitet, aber diesen Weg selber zu gehen, das ist ein anderes und für mich Neuland.“

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