Stellen des Kirchlichen Dienstes in der ­Arbeitswelt bleiben erhalten

Angesichts der Wirtschaftskrise revidiert die Kirchenleitung Überlegungen zwei Stellen einzusparen.

Mit Erleichterung hat man in der Evangelischen Akademie Bad Boll, der der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) organisatorisch angegliedert ist, die Nachricht aus der Kirchenleitung aufgenommen. Akademiedirektor Joachim L. Beck sieht in der Entscheidung, von den Kürzungsplänen beim KDA Abstand zu nehmen, eine »wichtige Weichenstellung«.
Nachfolgend die Pressemitteilung, in der die Leitung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg über ihren Beschluss informiert, im Wortlaut:
»Wir als Kirche wollen weiterhin mit aller Kraft etwas für die Menschen in der Arbeitswelt tun«, sagte Oberkirchenrat Ulrich Heckel angesichts absehbarer Kürzungen im landeskirchlichen Etat. »Auch die Kirche bleibt von der Wirtschaftskrise nicht verschont und muss künftig sparen«, so Heckel weiter. Angesichts der Krise sei es umso wichtiger, den Kontakt zwischen Arbeitswelt und Kirche weiter zu vertiefen. Die Stellen im Kirchlichen Dienst für die Arbeitswelt (KDA) blieben deshalb voll erhalten, eine ursprünglich geplante Kürzung der vier auf zwei Pfarrstellen wurde zurück genommen.
Gerade in der Krise seien die Betriebsseelsorger von unschätzbarem Wert, betonte Heckel. So kümmerten sie sich nicht nur um Themen wie Burnout und Mobbing, sondern eben auch um Menschen, die von Kurzarbeit oder gar Kündigung bedroht oder betroffen seien. Zudem böte der KDA Seminare für Langzeitarbeitslose an, um diese wieder fit für den Beruf zu machen.
Der KDA ist ein Fachdienst innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die dort angestellten Pfarrerinnen und Pfarrer suchen Menschen am Arbeitsplatz auf, beraten und begleiten sie und bieten Seminare an.« (Christian Tsalos)

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